Montag, 23. September 2013

Leider verwählt...




Da war sie nun, die Bundestagswahl. Was bringt uns das Ergebnis?

Angela Merkel zum Dritten !

Das war aber nun wirklich keine Überraschung. Ansonsten ist in etwa das herausgekommen, was auch so geplant war. Ach Sie meinen, einen Wahlausgang kann man nicht planen ?

Es gibt ja Stimmen, die eine Manipulation des Wahlausgangs vermuten. Grundsätzlich halte ich das im größeren Stil nicht für so wahrscheinlich, aber bei dem Ergebnis der AfD fällt schon auf, dass es den ganzen Wahlabend auf 4,9/4,8% geklebt hat, während bei allen anderen Parteien von Hochrechnung zu Hochrechnung teilweise große Sprünge auftraten. Es ist von der Wahrscheinlichkeit her eher gering, dass nur eine Partei und dann ausgerechnet auch noch diejenige, die das politische System aufmischen würde und ein absolutes Novum darstellt, hier keinerlei Bewegungen zeigt. Bei derart knappen Ergebnissen könnte es schon sein, dass an der einen oder anderen Stelle etwas gedreht wurde. 
Insbesondere, wenn man sich auch die Ergebnisse von zwar nicht repräsentativen Umfragen im Internet zuvor anschaut, die aber eine große Anzahl von Abstimmern berücksichtigt haben und auch durchaus von Seiten der Massenmedien durchgeführt wurden. Dort kam die AfD teilweise auf 60%. Natürlich gibt es viele Faktoren, die dort hineinspielen, aber diese unglaubliche Diskrepanz ist absolut einmalig in der Geschichte von Wahlumfragen.
Wenn es auch viele nicht glauben möchten, weil ihnen dieses Ergebnis eigentlich gefällt: auch bei dem Ergebnis der FDP könnte gedreht worden sein, sodass sie nicht mehr in den Bundestag einzieht. Ich komme gleich darauf zurück, warum ich das für möglich halte.

Diese Dinge sind aber reine Spekulationen, da bis jetzt keine wirklichen Hinweise auf eine Manipulation existieren. Im Großen und Ganzen passt dieses Wahlergebnis auch auf die erwartete Verteilung der Stimmen, wenn ich jetzt nur einmal auf mein persönliches Umfeld schaue und abschätze, wer was gewählt haben mag. Da dürfte die AfD tatsächlich im einstelligen Bereich liegen und CDU und SPD die meisten Stimmen erhalten haben. Obwohl es bereits einige kritischere Geister im meinem Umfeld gibt, sind viele noch nicht dazu bereit, auch an der Wahlurne wirklich die Konsequenzen zu ziehen. Ich denke, das trifft auf einen großen Teil der Deutschen zu.

Wer AfD (oder auch andere kleine Parteien) wählt, hat bereits ein Stück weit sein Weltbild verändert und die Massenmedien durchschaut. Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland hat aber nach wie vor nicht verstanden und möchte es auch noch nicht verstehen, was nun in naher Zukunft auf uns zukommen wird. Man wollte sich gar nicht zu sehr mit ESM, Bankenunion, etc. beschäftigen, denn dann wäre man ja vielleicht aufgewacht. Die meisten Menschen bemerken von den kritischen Entwicklungen in ihrem täglichen Leben noch nichts und möchten deshalb auch so gerne glauben, dass alles gut ist und auch schon so bleiben wird.

Zwei Dinge muss ich an dieser Stelle aber auch zugeben.
  1. Zum einen hat man es tatsächlich bis zur Wahl geschafft, die „Leichen auf dem Meeresgrund zu lassen“. Die gefährlichen Entwicklungen auch in der deutschen Wirtschaft, insbesondere in der Industrie und dem dortigen Mittelstand, wurden sehr erfolgreich unter dem Teppich gehalten.
  2. Deutschland ist augenblicklich tatsächlich noch eines von ganz wenigen Ländern auf dieser Erde, das wirtschaftlich noch gut dasteht und dieses auch mit validen Werten.

Wenn wir also nur in die Vergangenheit schauen und die Missstände mal außer Acht lassen, hat es Merkel tatsächlich geschafft, dass wir bisher von der Krise persönlich noch nicht so viel gespürt haben. Natürlich werden die vielen Milliarden Euro, die bereits an Hilfsgeldern geflossen sind oder als uneinbringbare Forderungen bestehen, auch später bezahlt werden müssen. Da hilft es wenig, wenn diese im Haushalt noch nicht integriert sind. Aktuell werden diese Dinge aber versteckt, sodass die Bürger sie noch nicht an massiven Steuererhöhungen oder Enteignungen bemerken.

Menschen, die also nicht tief in die Hintergründe einsteigen möchten, fühlen sich demnach tatsächlich noch wohl und haben deshalb auch die alten Parteien gewählt.

Es wird aber sehr bald ein böses Erwachen geben !

Damit komme ich zu den Planungen. Die Manipulation der Wahl fand nicht danach, sondern vorher statt. Wie ich schon in früheren Texten mehrfach geschrieben habe, gehe ich davon aus, dass von den Eliten eine große Koalition gewünscht wird, mit Angela Merkel (Bilderberg Besucherin 2005) als Kanzlerin. Peer Steinbrück (Bilderberg Besucher 2011) hat sich im Wahlkampf mehr als ungeschickt, um nicht zu sagen dumm verhalten (Pannen-Peer), dumm ist er und vor allem sein Beraterstab aber mit Sicherheit nicht. Er sollte nie Kanzler werden und wusste das auch. Die SPD wurde damit in dem gewünschten Prozentbereich gehalten. Die Grünen haben auch durch einen „ungeschickten Wahlkampf“ mit „falschen Themen“ ihre zwischenzeitlichen 15-20% nicht annähernd einfahren können. Maßgeblich dafür verantwortlich ist Jürgen Trittin (Bilderberg Besucher 2013), der andere Schwerpunkte setzte, die einen großen Teil der aktuellen Klientel der Grünen vergrätzt haben. Dann kam noch „rein zufällig“ kurz vor der Wahl das Pädophilenthema in der Grünen Partei auf. Der Zeitpunkt und auch die Übernahme von Verantwortung dafür durch Trittin wenige Tage vor der Wahl sind mehr als merkwürdig.

Die FDP hatte schon länger keinen Besucher mehr bei Bilderberg und wurde durch die Medien gnadenlos niedergemacht, nachdem Außenminister Westerwelle (Bilderberg Besucher 2007) das einzig richtige in seiner Karriere getan hatte, als er den Angriff auf Libyen nicht unterstützt hat. Zum Thema FDP von meiner Seite so viel: diese Partei ist verdient aus dem Bundestag geflogen, da von den Prinzipien und Regeln, für die sie eigentlich stehen sollte, fast gar nichts mehr übrig geblieben ist. Es ging so offensichtlich nur noch um Macht und Dienstwagen, dass selbst der letzte Fan das dann mitbekommen hat. Das Problem ist nur, die anderen Blockparteien sind hier kaum besser oder anders.

Die Linke hatte sich zwischenzeitlich auch durch interne Kämpfe unmöglich gemacht, dass mehr als das aktuelle Ergebnis momentan kaum denkbar war. Wenn man also mit wachem Auge auf die Dinge sieht, ist dieses Wahlergebnis mit wohldosierten Aktionen und Verhaltensweisen, garniert mit ein paar „Enthüllungen“ gezielt herbeigeführt worden. Da musste man die Wahl an sich dann gar nicht manipulieren, denn Menschenmassen lassen sich leider sehr gut steuern, wenn man weiß, wie und wenn die Massenmedien von der Mehrzahl der Menschen noch für voll genommen werden.
Die Massenmedien haben insbesondere bei der AfD in schöner Einhelligkeit mit den etablierten Politikern gezeigt, dass sie auf einem Propagandafeldzug sind. Die AfD in die rechtsextreme Ecke zu rücken, ist wirklich unterste Schublade und zeigt nur deutlich, dass man ihr mit Argumenten nicht beikommen konnte. Am gestrigen Abend konnte man das bei Günther Jauch erneut beobachten. Zuvor hatte Trittin die AfD nicht zu den demokratischen Parteien gezählt und wir haben viele derartige Unglaublichkeiten in den letzten Wochen zu hören und zu sehen bekommen.
Man kann zu der AfD stehen wie man will und ich möchte auch nicht ausschließen, dass sie ebenfalls eine Fabrikation der Eliten ist, antidemokratisch ist sie aber nun wirklich in keinem Fall. Es ist eine absolute Beleidigung der Wähler dieser Partei.

Später wurde diese Einschätzung (die AfD ist weder antidemokratisch noch extremistisch) dann auch von u.a. Politikwissenschaftlern geteilt, die spätabends dann auf Phoenix und anderswo zu Wort kamen. Das passiert natürlich immer dann, wenn die Zuschauerzahlen nicht mehr besonders hoch sind.

Wir können daran aber schon ganz gut erkennen, wohin der Zug demnächst in Deutschland (und nicht nur hier) hinfahren wird. Es gibt eine Einheitsmeinung (z.B. „der Euro ist gut und alternativlos“) und jeder, der nicht dieser Meinung ist, wird in das „extreme“ Lager geschoben. Wir werden das bei immer mehr Themenbereichen erleben. Mit der Zeit wird es dann immer mehr Repressionen gegen diejenigen geben, die als „extrem“ gelten.

Wenn wir tatsächlich demnächst eine Große Koalition erhalten, dann hat die Regierung völlig freie Hand. Da stören dann auch ein paar Abweichler in den eigenen Reihen nicht mehr, die es zuvor notwendig machten, dass die „Opposition“ dann auch zustimmen musste. Diese gespielte Opposition wurde immer weniger glaubwürdig, auch deshalb braucht man nun eine andere Konstellation im Bundestag, weswegen jetzt die FDP unbedingt verschwinden musste. Für die nun geplanten Veränderungen darf es keine Verzögerungen oder sogar Verhinderungen in Bundestag oder Bundesrat geben. Mit einer großen Koalition darf das bisschen Opposition dann auch wieder Opposition spielen, denn es hat keinen Einfluss mehr auf die Politik. 
Ganz gefährlich ist natürlich in der jetzt herbeigeführten Situation, dass eine Regierung in einer Großen Koalition völlig problemlos mit einer 2/3-Mehrheit Änderungen im Grundgesetz durchführen kann. Diese werden sehr bald gebraucht werden, um der Agenda folgen zu können, wie ich in meinem eBook „2013-2015 – Jahre der Veränderungen“ beschrieben habe.

Es wird immer deutlicher, dass uns hier ein großes Theaterstück aufgeführt wird, von dem der erste Akt gestern zu Ende gegangen ist. Wir werden nun eine Reihe von weiteren Akten sehen, es bleibt spannend. Es gibt natürlich weitere Möglichkeiten, wie eine schwarz-grüne Regierung (darauf könnte Trittin dieses Jahr bei Bilderberg auch hindeuten) oder sehr schnelle Neuwahlen, rot-rot-grün sehe ich jetzt! noch nicht.

Für diejenigen Dinge, die nun sehr bald kommen dürften (siehe mein letzter Blogeintrag) und den bitteren Pillen, die der deutschen Bevölkerung jetzt verabreicht werden sollen, ist eine große Koalition aber schon die optimale Konstellation. Angeblich bevorzugt eine Mehrheit der Deutschen auch eine solche, gewählt wurde sie aber wohl leider tatsächlich.

Es könnten jetzt aber sehr schnell Entwicklungen einsetzen, die uns auch hier in Deutschland stark betreffen werden. Sie haben hoffentlich Ihre Vorbereitungen darauf abgeschlossen, wenn nicht, finden Sie Anregungen dazu in meinem kostenlosen Report. Der zweite Akt der großen Show wird nun sehr bald beginnen und Sie sollten darauf vorbereitet sein.

Den Nichtwählern möchte ich an dieser Stelle noch mitgeben: Sie haben für die zukünftige Regierung gestimmt, wahrscheinlich eine große Koalition, und Sie verantworten deren zukünftige Aktionen voll mit!

Da die Wahlbeteiligung der Regierung keinerlei Einschränkungen bereitet, war Nichtwählen kein Protest, sondern in den meisten Fällen wohl schlicht und ergreifend Faulheit und Desinteresse.

27% für die Partei der Nichtwähler wäre ein Signal gewesen, das die ganze Welt zum Beben gebracht hätte. Aber dazu hätten Sie halt hingehen und dort Ihr Kreuz machen müssen. Alle die behaupten, dass die Wahl von vornherein ungültig wäre (was durchaus sein kann), wo sind Ihre Klagen, wo sind Ihre Protestmärsche?

„Ich mache einfach nichts...“ als Protest hat bisher noch nie irgendetwas verändert!



© Henry Schmitt - Fotolia.com / Peter Denk

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