Freitag, 14. August 2015

Angriff auf China?

Yujiapu Financial District -  wikipedia.org by Park1996 (CC BY-SA 3.0)

Wenn wir einmal genauer hinsehen, an welcher Stelle in China die schreckliche Explosion erfolgt ist, kann man kaum noch von einem zufälligen Ereignis reden. Das war eine klare Botschaft und sicher kein „Unglück“. 

Gestern vermutete ich, dass die schreckliche Explosion in der nordostchinesischen Stadt Tianjin eventuell eine Antwort auf die Abwertungen des Yuan gewesen sein könnte. In den Massenmedien wird zwar über die Katastrophe berichtet, allerdings mit dem Spin, dass dort die Sicherheitsmaßnahmen sowieso etwas lax wären und diese Dinge immer wieder einmal passieren würden.

Wenn das nun „irgendwo“ in China geschehen wäre, ist ein Zusammenhang mit den aktuellen Aktionen der chinesischen Regierung im Währungskrieg natürlich nicht so sehr wahrscheinlich. Tianjin und dort besonders das Gebiet, in dem die Explosion stattfand, hat aber eine besondere Bedeutung. Immerhin möchte dort Peking „das“ asiatische Finanzzentrum errichten, sozusagen das asiatische Gegenstück zur Wallstreet. Der Yujiapu Financial District ist gerade im Bau und dürfte der US-Hochfinanz sicher ein großer Dorn im Auge sein.

Es ist schon sehr auffällig, dass ausgerechnet dort nun eine große Explosion stattfindet, die allein von der zeitlichen Abfolge her schon gut eine Gegenreaktion auf die Abwertung des Yuan sein könnte. Wenn wir aber nun einmal schauen, wo diese Explosion genau erfolgt ist, kann man kaum noch an einen Zufall glauben.

Die Explosion erfolgte in einer Containerlagerstätte am Port of Tianjin in der Binhai New Area of Tianjin. Man geht davon aus, dass etwas Unbekanntes in einem der Container explodiert sei. Die Explosionsstelle ist auf der Karte mit einem gelben Pfeil gekennzeichnet. Der Explosionsort ist weniger als fünf Kilometer von dem Gebiet des in Bau befindlichen Finanzzentrums (roter Kreis) entfernt.

wikipedia.org by Arrorro (CC BY-SA 3.0) 

Das sieht doch wie eine sehr deutliche Botschaft aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass in einem scharfen Währungskonflikt zwischen den USA und dem großen China ausgerechnet direkt am neuen geplanten Finanzzentrum, welches den USA das Fürchten lehren soll, eine verheerende Explosion „zufällig“ auch noch in dem zeitlichen Zusammenhang stattfindet, geht gegen Null.

Der Container dürfte mit Sprengstoff vollgestopft gewesen sein. Je nachdem, welche Chemiekalien hier noch im Spiel waren, könnte eventuell der neue Finanzdistrikt auch verseucht worden sein, aber das bleibt zunächst Spekulation.

Das war aber wohl definitiv ein Schlag in dem aktuellen Konflikt und wir werden sehen, wie die Gegenreaktion Chinas ausfallen wird?

Ich kann nur meine gestrige Aufforderung noch einmal unterstreichen, die Dinge scheinen aktuell zu eskalieren:

Wenn erneut die Wallstreet das Ziel der Gegenreaktion wäre, könnten wir auch hier einen Grund finden, warum eventuell im September größere Ereignisse anstehen. Sie sollten spätestens Anfang September alle Vorbereitungen abgeschlossen haben (welche erfahren Sie in meinem kostenlosen eBook "Der Krisenratgeber"). Wir erleben an vielen Fronten gerade eine deutliche Zuspitzung der Lage. Decken Sie sich auf jeden Fall mit genügend Bargeld ein.

PS: Die Website der Asian Infrastructure Investment Bank -AIIB (www.aiibank.org) war zeitweise auch nicht erreichbar.

Donnerstag, 13. August 2015

Völlig unzusammenhängende Einzelereignisse

Es passieren aktuell in China viele Dinge, an der Börse, bei der Währung und zuletzt auch sehr explosiver Natur. Man kann das nun alles als Einzelereignisse sehen oder einmal genauer hinschauen.

Diese Ereignisse sind nämlich nur die Fortsetzung einer Ereigniskette, die schon vor längerer Zeit begonnen hat. Wir erinnern uns, Anfang Juli begannen die Kurse an der chinesischen Börse einzubrechen. Dann sahen wir aber am 8.7. einen vierstündigen Stillstand der New Yorker Börse wegen „Computerproblemen“. Kurz darauf wurde der Kursverfall in China erst einmal beendet. Ende Juli begann dann ein erneuter starker Einbruch an den chinesischen Börsen. Kurz darauf beschloss darauf die chinesische Regierung, erstmalig die Währung Yuan abzuwerten. Das geschah innerhalb kurzer Zeit zweimal und bedeutete einen Frontalangriff auf US-$ und Euro. Heute nun gab es eine riesige Explosion in der nordostchinesischen Stadt Tianjin, deren Ursachen bisher unklar sind. Es hat wohl mit einem Hafenlager zu tun, in dem Chemikalien gelagert wurden.

Nun ist es grundsätzlich so, dass die chinesische Wirtschaft aktuell Probleme bekommt, zu viele Blasen wurden auch dort generiert. Bereits Anfang Juli deutete aber der Verlauf der Dinge auf einen Wirtschafts-/Hackerkrieg zwischen den USA und China hin. Nun kann man das natürlich wie unserer Massenmedien als eine zufällige Aneinanderreihung unabhängiger Ereignisse ansehen. Die Krönung war die Aussage einen chinesischen „Experten“ im gestrigen Heute Journal, dass die chinesische Regierung die Abwertungen des Yuan eher aus einer Laune heraus gemacht hätte und öfter einmal nicht genau wüsste, was sie eigentlich tut.

Man kann aber auch die Ereignisse in einen Zusammenhang setzen, hier noch einmal die zeitliche Abfolge:
  • Einbruch chinesischer Aktienmarkt
  • Wallstreet steht aufgrund von „Computerproblemen“ (mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Hackerangriff)
  • Chinesischer Aktiencrash stoppt
  • Chinesischer Aktiencrash beginnt wieder
  • Chinesische Regierung wertet zweimal Währung ab, ein typischer Angriff in einem Währungskrieg
  • Großexplosion in einem Chemielager (könnte gut „ausgelöst“ worden sein)
Fällt Ihnen etwas auf? Der jeweilige Gewinner/Verlierer jeder Aktion wechselt ständig hin und her. Die Akteure scheinen die USA und China zu sein. Aktiencrashs kann man problemlos herbeiführen, wenn man die richtigen Mittel hat und die US-Hochfinanz hat diese definitiv. Es zeigte sich in der Vergangenheit schon länger, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit gerade ein veritabler Währungskrieg tobt. China ist nun mit eingestiegen. Sollte die Explosion heute aber tatsächlich die nächste Eskalationsstufe darstellen – und die Chinesen dürften das schnell herausfinden – dann müssen wir mit einer erneuten Gegenmaßnahme rechnen und diese dürfte nicht gerade deeskalierender Natur sein.

Wenn erneut die Wallstreet das Ziel wäre, könnten wir auch hier einen Grund finden, warum eventuell im September größere Ereignisse anstehen. Sie sollten spätestens Anfang September alle Vorbereitungen abgeschlossen haben (welche erfahren Sie in meinem kostenlosen eBook "Der Krisenratgeber"). Wir erleben an vielen Fronten gerade eine deutliche Zuspitzung der Lage. Decken Sie sich auf jeden Fall mit genügend Bargeld ein.

Bild:  tlorna - fotolia.com, P. Denk

Mittwoch, 15. Juli 2015

Divide et impera! - der hässliche Deutsche

Der hässliche Deutsche ist seit letztem Wochenende wieder da. In den Massenmedien weltweit wird gerade Deutschland wieder einmal als der große Schuldige an der Entwicklung in Europa dargestellt. Leider stimmen auch viele alternative Medien hier mit ein. Alle, die diesen Weg mitgehen, tragen die Verantwortung für zukünftige Konflikte und auch Krieg, weil sie erneut auf die Teile&Herrsche-Strategie der Eliten hereinfallen.

Was nun passiert, kommt nicht unerwartet. Es ist auch erst der Anfang. Südeuropäische und angelsächsische Massenmedien schießen gerade aus allen Rohren gegen Deutschland, wegen der harten Verhandlungstaktik bei dem Gipfel am Wochenende. Es gibt sogar bereits Aufrufe zum Boykott deutscher Produkte. Natürlich finden sich auch schnell hiesige Kommentatoren, die in diesen Kanon mit einstimmen.

Ich hatte in meinem kostenlosen Newsletter bereits im Juni geschrieben, dass ich genau diese Entwicklung befürchte.

Zunächst einmal bin ich natürlich in keinster Weise damit einverstanden, was am Wochenende geschehen ist und was nun mit Griechenland passiert. Ich heiße auch nicht gut, was Schäuble und Merkel bei dem Gipfel veranstaltet haben. Es ist aber ein großer Irrglaube, dass Politiker in anderen Ländern weniger starke Marionetten wären, als diese beiden.

Wir hören aktuell in verschiedenen alternativen Medien von einem aktuellen Interview mit Yanis Varoufakis, in dem dieser durchaus interessante Aussagen macht. Besonders bemerkenswert ist dabei die wörtliche Erwähnung der Hintergrundeliten. Ja, Schäuble ist einer deren Handlanger. Varoufakis spielt aber genauso falsch, denn wenn er ehrlich wäre, müsste er die eigentlichen Ursachen der Katastrophe benennen. Die nachweisliche Fehlkonstruktion des Euro und der finale Zustand des auf Zinseszins aufgebauten Weltfinanzsystems. Ich bin mir sicher, dass ihm das absolut bewusst ist, aber auch er lässt diese Thematik wie fast alle anderen völlig außen vor.

Jeder, der jetzt auf andere Länder eindrischt und dort Schuldige ausmacht, ist vollständig auf die Teile&Herrsche-Strategie der Hintergrundeliten hereingefallen. Weder sind die „faulen Griechen“ schuld, noch die „reichen Deutschen“. Dass die gesteuerten Massenmedien diesen Kurs fahren, ist nicht weiter verwunderlich, aber was mich bedenklich werden lässt, ist die Tatsache, dass auch eigentlich kritische alternative Medien darauf teilweise einsteigen. Ein wenig kurze Recherche bringt zutage, dass die Griechen gezielt von den Hintergrundeliten ausgewählt wurden, um ein Exempel zu statuieren. Henry Kissinger hat es vor Jahren offen gesagt. Auf der anderen Seite wollen die Deutschen auch nicht erneut alle anderen beherrschen. Wir in Deutschland haben genauso wenig die Möglichkeit, eine wirklich andere Politik durch Wahlen zu erreichen, wie in alle anderen westlichen Ländern auch. Das wird nicht zugelassen. Ganz nebenbei ignorieren die Hetzer gegen Deutschland die Tatsache, dass Deutschland nach wie vor nachweislich nicht souverän ist.

Diese ganze Show ist eine perfide psychologische Operation, um die Menschen von den eigentlichen Ursachen abzulenken. Letztendlich sind die Griechen nur die Vorhut, am Ende werden wir alle Griechen sein, denn wir werden alle genauso behandelt werden. Geniale Kabarettisten wie Georg Schramm oder Volker Pispers haben es treffend formuliert:

Es gibt keinen Konflikt/Krieg zwischen Ost und West oder Nord und Süd oder gar Deutschland gegen Griechenland, es gibt nur einen weltweiten Krieg reich gegen arm. Dieses hat der Multimilliardär Warren Buffet ganz frech schon vor Längerem so gesagt und auch, dass die Reichen ihn gewinnen werden.

Ich appelliere deshalb an alle Menschen mit gutem Willen, sich nicht an diesem Hetzspiel gegen andere Länder und deren Menschen zu beteiligen. Sie spielen direkt den Eliten in ihre Hände. In der Vergangenheit hat so etwas immer zu Krieg geführt. Muss es wieder dazu kommen?

Wir sitzen letztendlich alle in einem Boot, egal in welchem Land wir uns befinden. Ein kleine internationale superreiche Nomenklatura spielt momentan ihr böses Spiel, um ihre finalen Ziele zu erreichen. Selbst in Griechenland wird nicht an diese herangegangen und es wurde auch nie von den „Institutionen“ gefordert. Jeder, der nun gegen andere Länder hetzt, ist dieser Nomenklatura leider auf den Leim gegangen und hat scheinbar aus der Vergangenheit nichts gelernt.

Bitte beachten Sie: diese Aussage ist keinesfalls als "links" zu betrachten. Die internationale linke Bewegung steht genauso im Dienst der Hintergrundeliten, wie die Gegenseite auch.

Bild: jr_casas - fotolia.com, P. Denk

Sonntag, 5. Juli 2015

Griechenland: Das Volk wählt, Mielke zählt

Griechenland Pleitegeier


In der guten alten DDR gab es diesen Spruch, der natürlich auch viel Wahrheit beinhaltete. Was die Menschen ankreuzen ist die eine Sache, was nachher als offiziell gezähltes Ergebnis erscheint, eine völlig andere. In Griechenland heißt Erich Mielke Goldman Sachs.

Die Auszählung des Referendums in Griechenland wird von der Firma „Singularlogic” durchgeführt,welche die IT-Infrastruktur zur Verfügung stellt und die Auswertung übernimmt. Der Mutterfirma MARFIN Investment Group wurde kurz vor der Wahl, für die sich abzeichnete, dass Syriza gewinnen könnte, durch die US-Investmentgesellschaft KKR übernommen. KKR wiederum ist eng verbunden mit Goldmann Sachs. Diese US-Großbank ist der Hebel, mit dem die Eliten viele Dinge in der Welt steuern. Dazu bringen sie u.a. eigene Mitarbeiter in entscheidenden Positionen unter. EZB-Chef Mario Draghi ist einer davon. Wir wollten auch nicht vergessen, dass Goldman Sachs damals federführend dabei geholfen hatte, Griechenland überhaupt in den Euro zu tricksen.

Deshalb gehe ich davon aus, dass egal wie das Referendum ausgeht, es wurde genau so geplant. Die deutschen Massenmedien und hier besonders ARD und ZDF versuchten uns ja schon länger weiszumachen, dass außer ein paar völlig verbohrten Syriza-Anhängern praktisch niemand nein stimmen würde.

In der ARD befragt man ein paar Griechen und sagt dann, dass man „keinen gefunden hätte, der die Regierung im Referendum unterstützen würde“, gibt dann immerhin zu, dass diese kleine Umfrage nicht repräsentativ wäre. Die erste Botschaft bleibt bei den Zuschauern aber üblicherweise hängen, der Nebensatz nicht. Im ZDF behauptete aber der Reporter vor Ort einfachrotzfrech, die größte Demonstration vor dem Regierungsgebäude, die er je gesehen hätte, wäre gegen die Regierung gerichtet. Tatsächlich waren das aber Demonstranten, die für die Regierung auf die Straße gegangen sind.

Nach aktuellen repräsentativen Umfragen Mitte der Woche hat das Chaos seit Montag zwar seine Wirkung nicht verfehlt, Tsipras hatte aber noch immer eine komfortable Mehrheit für die Ablehnung des Memorandums (OXI = Nein, NAI = Ja).
Grafik Umfragen
Außerdem wäre das alles ja so kompliziert, dass die „dummen“ Griechen es ja auch gar nicht verstehen würden, worüber sie da abstimmen. Es ist schon unglaublich, mit welcher Chuzpe die Medien hier vorgehen. Aktuell wird der Spin verbreitet, dass es sehr knapp werden würde, denn dann würde eine Manipulation des Ergebnisses nicht so auffallen. Natürlich hat man in Griechenland auch von einem Tag auf den anderen gezielt das Chaos ausbrechen lassen, was eine massive Beeinflussung der Griechen und ihrer Meinung darstellt. Die Botschaft ist deutlich: „Stimmt mit Nein und ihr werdet Euch an diese Zustände gewöhnen müssen“. Die Berichte von Gaby aus dem gelbenForum vor Ort sprechen eine deutliche Sprache. In Süditalien würde man sagen: „man hat ihnen ein Angebot gemacht, dass sie nicht ablehnen können.“

Es wird knapp werden und ob das Ergebnis nun „Nein“ oder „Ja“ heißt, wir können aufgrund der o.g. Enthüllungen davon ausgehen, dass es exakt dem Plan der Hintergrundeliten entsprechen wird.

Update 6.7.15: OXI = Nein hat gewonnen. Letztendlich waren die einzigen Überraschten unsere Massenmedien, die ihre eigenen Lügen zuvor geglaubt hatten. Das "NEIN" war von der Hintergrundeliten gewollt, man musste es wohl auch nicht manipulieren. Die Griechen wussten im Gegensatz zu der Aussage in unseren Massenmedien durchaus, was sie taten. Es dürfte für sie jetzt aber hart werden.

Damit schließt sich nämlich der Kreis mit Goldman Sachs. Man hat damals die Zeitbombe Griechenland in den Euro gelegt und lässt sie nun explodieren.

Mit Griechenland hat man etwas vor, zum einen wird hier klar ein Exempel statuiert, zum anderen wird der finale Crash vorbereitet und Griechenland wird ein Dominostein zur Erklärung dabei sein. Dieser Crash dürfte aber noch etwas auf sich warten lassen, wenn die EU nicht an der Griechenlandkrise schnell zerbröselt, wird man es ebenfalls nutzen, aus der EU endgültig eine zentrale Diktatur zu formen.

Schauen Sie sich die Ereignisse in Griechenland sehr gut an, das werden auch die restlichen Staaten der westlichen Welt mitmachen, auch Deutschland, auch Österreich und ja, auch die Schweiz.

„Demnächst auch in diesem Theater!“

Noch haben Sie Zeit, Ihre Vorbereitungen abzuschließen (welche erfahren Sie in meinem kostenlosen eBook Krisenratgeber), ist ist nicht zwingend zu erwarten, dass sich die Dinge hier auch derartig klar ankündigen, wie es in Griechenland war. Nicht umsonst hatte Wolfgang Schäuble vor ein paar Wochen gesagt „so etwas macht man am Wochenende“. „Rein zufällig“ ist es bei Griechenland nun auch so gewesen, dass die Verhandlungen an einem Samstag scheiterten und am Sonntag dann die EZB beschloss, die ELA-Kredite für die griechischen Banken nicht mehr auszuweiten. Ein Schelm, wer dabei vermutet, es könne ein Plan dahinterstecken...

Titelbild: Jochen Binikowski- fotolia.com 

Freitag, 26. Juni 2015

Schmierentheater


Was aktuell bei unseren Politikern mit Griechenland für ein Spiel abgezogen wird, ist wirklich nicht mehr mit anzusehen. Dabei merken diese gar nicht, wie sie ihr sowieso schon nicht mehr besonders gutes Ansehen bei den Menschen nun vollständig in den Gulli spülen. Wir haben nun erneut eine Woche mit Gipfeln hinter uns, die als Ergebnis genau Null gebracht haben, weil einfach die ursächlichen Probleme nicht angesprochen werden dürfen. 

Wir sehen nun wieder eine Talkshow nach der anderen zum Thema Griechenland und man könnte völlig problemlos auch eine von vor drei Jahren zu diesem Thema senden, es würde kaum einem auffallen. Wenn ich den Schulz dort schwafeln höre, man müssen jetzt erst einmal die verbleibenden sieben Milliarden aus dem Hilfspaket freigeben und dann würde schon alles gut werden, denn dann hätte man ja „Zeit“, dass die Wirtschaft in Griechenland anspringen würde, kann man sich nur noch an den Kopf fassen. Glaubt der das wirklich noch? Diese sieben Milliarden reichen nicht mal über den Juli hinweg. Derweil werden mehrere Milliarden pro Woche an ELA-Krediten von der EZB über die griechische Zentralbank an die dortigen Banken vergeben, damit diese nicht unmittelbar versinken. Das sind mittlerweile auch schon 89 Milliarden Euro. Diese kommen auf die allseits genannten 330 Milliarden noch on top dazu und die sind auch weg, ob der GREXIT nun am Wochenende oder im Herbst kommt. Ich kann das nicht mehr als „große Show“ bezeichnen, sondern nur noch als Schmierentheater.

Eine gemeinsame Währung über unterschiedliche Wirtschaftsräume mit verschiedenen Gesetzgebungen und Steuern geht schief. Das kann an vielen historischen Beispielen belegt werden, zuletzt an Argentinien, das seine Währung an den Dollar gekoppelt hatte. Hinzu kommt, dass unser Finanzsystem durch den Zinseszinseffekt am Anschlag ist.

"Rien ne va plus – Nichts geht mehr!“

Griechenland ist nicht das Problem, es wurde nur als auslösender Dominostein erwählt. Aber auch die Politiker sollen sich scheinbar diskreditieren. Das Ganze kann und wird nur noch mit einem Crash lösbar sein und genau dieses ist auch geplant. Die Alternative dazu wäre Krieg und auch hier gibt es bestimmte Kreise, die genau das versuchen, umzusetzen. Die Unmengen an Waffen, die immer wieder gesichtet werden, wie sie nach Osteuropa transportiert werden, sprechen eine sehr deutliche Sprache. Dazu kommt die Kriegspropaganda in den Massenmedien und der Politik. Natürlich bereiten sich nun auch Russland und China auf einen Konflikt vor, in Russland glauben immer mehr Menschen, dass dieser nicht mehr vermeidbar wäre.

Den großen Dritten Weltkrieg wird es nicht geben, auch weil wohl ab Ende des Jahres in Russland erstaunliche Veränderungen vor sich gehen werden, aber Russland ist nicht das Problem. Das sitzt bezüglich eines Krieges primär auf der anderen Seite des Atlantiks, denn die USA sind faktisch noch mehr bankrott als Griechenland. Der US-Dollar verliert in atemberaubendem Maße an Bedeutung in der Welt, damit wird aber auch sehr bald die Pleite der USA sichtbar werden. Bisher löste man diese Probleme dort immer mit einem Krieg.

Große Veränderungen kündigen sich nun an, jeder, der mit offenen Augen durch das Leben geht, muss es jetzt klar erkennen. Auf ein paar Monate kommt es dabei nicht an, aber genau jetzt geht eine Ära zu Ende und dieser Umschwung wird beispiellos in der Geschichte werden. Die Dynamik, die sich dann entfalten wird, haben wir so noch nicht gesehen. Es wird das Finanzsystem, das politische System und auch das gesellschaftliche System vollständig hinwegfegen. Das ist auch so geplant. Machen Sie Ihre Schotten nun dicht und schließen Sie Ihre Vorbereitungen ab (welche erfahren Sie in meinem kostenlosen eBook Krisenratgeber). Was aber nicht geplant werden kann, ist, ob die Menschen sich auf das dann von den Eliten angebotene neue System einlassen werden?

Wenn nicht, sparen wir uns ein paar schlimme Jahre, bevor es dann einen wirklichen Neuanfang gibt.

Titelbild: Annett Seidler - fotolia.com

Mittwoch, 17. Juni 2015

Letzter Akt der griechischen Tragödie am Wochenende?

Seit Jahren sehen wir eine vorgespielte Tragödie mit Griechenland, in der eine unbekannte Anzahl von Akten aufgeführt wird. Momentan sieht es aber stark danach aus, als könnte der letzte Akt aufgeführt werden und bereits am kommenden Wochenende der Vorhang fallen.

Natürlich muss man mit zeitlichen Prognosen immer vorsichtig sein, aber „Die Regisseure“ scheinen zumindest aktuell die Spannung stark anzuheizen. Alle reden nun von GREXIT, Focus erklärt den Lesern schon einmal, was sie machen müssen, wenn sie gerade in Griechenland im Urlaub verweilen, Bild zeigt der Bundeskanzlerin, wie sie ihre morgige Rede im Bundestag zu gestalten hat, Varoufakis stellt fest, dass nun das Ende der Fahnenstange erreicht ist und Tsipras befindet sich in Russland.

Die Geduld der EU hat ein Ende, Griechenland möchte auch Ende des Monats den IWF nicht mehr bezahlen, es wären also alle Vorbereitungen für das große Finale getroffen. Eines muss man den Regisseuren lassen, von Dramatik verstehen diese etwas. Es ist spannend wie in einem Krimi, werden sie noch einmal die Kurve kriegen, oder ist es nun aus?

Schalten Sie morgen wieder ein...

Um es einmal ganz klar zu sagen: pleite ist Griechenland schon seit fünf Jahren und genauso könnte man ohne großes Aufhebens in der Öffentlichkeit über die EZB und andere Wege genügend Geld beisteuern, dass es nicht weiter auffallen würde. Für die griechischen Banken macht man es ja schon länger über ELA so, denn dort läuft ein Bankrun und diese Banken wären ohne die EZB schon lange untergegangen. Alles was wir hier sehen, ist ein großes Schmierentheater, wobei allerdings eine Reihe der Schauspieler nicht wissen dürften, dass sie welche sind und als solche agieren.

Die Bilderbergerkonferenz ist nun vorbei und danach passieren durchaus immer wieder einmal sehr schnell wichtige Dinge. Es gibt verschiedene Stimmen, die an diesem Wochenende etwas Großes erwarten. Warum ist eigentlich gerade jetzt, wo es doch Spitz auf Knopf steht, Tsipras in Russland?

Ist vielleicht genau das der Grund, warum die Griechen scheinbar extrem selbstsicher und aus Sicht der EU „rotzfrech“ auftreten? Gerüchte sprechen über einen Beitritt Griechenland zu BRICS. Das würde das aktuelle Auftreten der griechischen Akteure durchaus erklären. Sollte dieses wirklich kommen, werden unsere US-amerikanischen Freunde sicher nicht still sitzen. Es sind dann entsprechende Aktionen zu erwarten. Nach meinen Informationen wird das dann voraussichtlich Ende des Jahres auch in Russland bedeutende Veränderungen mit sich bringen.

Ich glaube nicht, dass wir im Falle eines GREXIT unmittelbar das ganz große Chaos ausbrechen sehen werden, das innerhalb weniger Tage alles lahmlegen wird. Es dürfte aber gehörig „rumpeln“ und dieses Ereignis wird eine Kette weiterer Ereignisse in Gang setzen, die dann im Laufe der nächsten Wochen und Monate erhebliche Veränderungen mit sich bringen werden (welche Veränderungen das sind und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie in meinem kostenlosen eBook Krisenratgeber). Beispielsweise ist auch die Deutsche Bank stark angezählt und die falschen Derivate könnten ihr den letzten Stoß versetzen. Das würde dann allerdings ein Megabeben im Weltfinanzsystem bedeuten.

Eventuell haben Sie also nur noch drei Tage Zeit, um bestimmte Vorbereitungen treffen zu können. Diesmal sind es nicht nur die alternativen Medien, es sind auch die Massenmedien, die ein einschneidendes Ereignis nahelegen. Das passiert nicht zufällig. Der große finale Showdown wird dort offensichtlich vorbereitet.

Was wir gerade sehen, ist aber nur ein Teil eines viel größeren Schauspiels – wobei die Leiden der Menschen z.B. in Griechenland natürlich sehr real sind -, das Sie in bestimmte Richtungen lenken soll. Von daher ist es eigentlich unerheblich, ob der GREXIT nun an diesem Wochenende, im Herbst oder erst 2016 kommt. Entweder Sie durchschauen das Spiel und haben sich so gut wie möglich vorbereitet oder Sie werden kalt erwischt werden. Diese Schauspiele dienen primär dazu, Ihnen die harten Maßnahmen, die man treffen möchte, plausibel zu machen.

Freitag, 5. Juni 2015

Es ist Gipfelzeit

Konferenz
Der Juni ist gekommen und die Politiker und Eliten schwärmen aus, um sich zu treffen. Da gibt es die wichtigeren Treffen, von denen kaum jemand etwas erfährt und die Show-Veranstaltungen.

Am 6.6. und 7.6. findet bekanntermaßen der G7-Gipfel statt, wir haben bereits vorher ausführlich darüber in den Massenmedien gehört und während des Treffens wird es dort kaum ein anderes Thema geben. Kurz danach 10.-14.6. findet in Österreich nur 35km entfernt das deutlich wichtigere Treffen der Bilderbergergruppe statt, bei dem eine bis zu dreistellige Anzahl von Top-Führungskräften aus Politik und Wirtschaft tagt. Davon hören wird wenig bis überhaupt nichts in unseren Massenmedien. Lange galt diese jährlich stattfindende Konferenz als „Verschwörungstheorie“, aber seit Aktivisten und die alternativen Medien vor Ort sind und auch je nach Möglichkeit viele schöne Bilder machen, konnte man es nicht mehr verleugnen. Es gibt nun sogar eine offizielle Webseite, deren Inhalt aber kaum der Rede wert ist.

Trotzdem werden wir auch 2015 in den Massenmedien darüber praktisch Null hören, den meisten Menschen, die nur Massenmedien konsumieren, ist die Existenz dieser Konferenz nach wie vor nicht bekannt. Das ist so gewollt, denn ansonsten käme schnell die Frage auf, was dort denn so besprochen wird?

Diese Bilderbergerkonferenz ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass die Massenmedien bei bestimmten Themen zu praktisch 100% unter Kontrolle stehen. Normalerweise würden wir bei einer derartigen Veranstaltung Hunderte von Reportern und Papparazi sehen, es kommen aber keine. Über die genauen Inhalte erfährt man üblicherweise auch nichts in den alternativen Medien, denn die Geheimhaltung der Teilnehmer funktioniert in den allermeisten Fällen ausgezeichnet.

Es hat sich mittlerweile aber schon herausgestellt, dass auch dort nicht viel entschieden wird, vielmehr wird dort dem Großteil der Teilnehmer erklärt, was an anderer Stelle entschieden wurde und nun durchgeführt wird. Außerdem dient diese Konferenz auch als eine Art Assessment Center für zukünftige politische Führer. Wenn sie den Test bestehen, werden diese Teilnehmer dann gerne kurz darauf Ministerpräsident oder auch Bundeskanzler(in).

Wir können davon ausgehen, dass dort verkündet werden dürfte, wann Griechenland offiziell bankrottgehen wird. Deswegen war es auch unwahrscheinlich, dass es noch vor der Konferenz passiert. Es könnte dann sehr schnell gehen oder durchaus noch dauern. Wenn in den Massenmedien gerade davon gesprochen wird, Griechenland „bis zum Herbst“ erst einmal durchzubringen, dann kann das bereits ein guter Hinweis sein. Wenn das Aus für Griechenland doch schnell kommt, dann haben Sie aber nicht mehr viel Zeit, Ihre Vorbereitungen abzuschließen (siehe mein kostenloses eBook "Der Krisenratgeber"). Es ist dann zu erwarten, dass es schwere Verwerfungen im Finanzsystem geben wird und die Staaten beginnen, die Konten der Bürger zu plündern. Deutschland müsste dann immerhin über 80 Milliarden Euro aufbringen.

Es gibt übrigens Vermutungen in Internet, dass am Samstag, den 6.6.15 (666) auf das Championsleague-Endspiel in Berlin ein Anschlag verübt werden könnte. Bisher sind mir die Hinweise darauf allerdings zu schwach, um hier eine Warnung auszusprechen.

Auf der anderen Seite hatten wir aber vor genau zehn Jahren auch schon einmal einen G7-Gipfel, bei dem gleichzeitig in demselben Land ein großer Anschlag geschehen ist: London 2005! Während im schottischen Gleneagles bei Edinburgh der Gipfel stattfand, passierten in London die Anschläge. Hoffen wir einmal, dass man in Berlin nicht wieder genau dasselbe plant. Der Großteil der entscheidenden Sicherheitskräfte muss ja gerade Schloss Elmau bewachen...

Titelbild: kasto - fotolia.com