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Freitag, 29. Juli 2011

Die Zeit läuft ab !

Ich habe nun schon mehrfach darüber geschrieben, dass es sehr sinnvoll ist, sich auf die kommende Krise vorzubereiten. Es fangen auch immer mehr Menschen an zu begreifen, dass unser aktuelles System seinem Ende entgegen geht. Aus Angst vor den Konsequenzen, die persönlich auf jeden von uns zukommen, versuchen aber viele, die Gedanken daran zu verdrängen. Leider lösen sich derartige Probleme nicht von selbst, wenn man einfach nur nicht hinsieht.
Aus Daten von verschiedenen Informationsquellen möchte ich nun versuchen, einen Abschätzung für einen Zeitplan zu geben. Das geschieht mit aller Vorsicht, denn mir ist bewusst, dass zeitliche Verschiebungen jederzeit vorkommen können. Wenn man sich die Aktionen unserer Politiker in den letzten Wochen anschaut, wird man aber feststellen, dass ihnen nun die Ideen ausgehen. Jede "Lösung" in den letzten Monaten und Jahren war immer nur ein Stückchen Zeitgewinn. Die Zeiträume, über die man sich hinüber gerettet hatte, werden nun immer kleiner, bei immer größeren Einsätzen von unserem Steuergeld. Die "Bankenrettungen" von 2008 haben noch über zwei Jahre gehalten, der Euro-Rettungsschirm vom Mai 2010 genau ein Jahr und die Erweiterung desselben bzw. die erneute Griechenlandrettung wird maximal bis Herbst tragen, wenn überhaupt. Die Herrschaften möchten halt gerne einen ungestörten Urlaub verbringen. Wenn man sich nun etwas in der Welt umschaut, stellt man fest, dass die Mittel und Werkzeuge langsam ausgehen, mit denen man das System noch weiter stabil halten kann.

In Europa kommen nun große Länder wie Italien und Spanien ins Visier, die auch von Deutschland nicht mehr für die Märkte glaubwürdig "gerettet" werden können. Interessant ist auch, dass auch Frankreich augenscheinlich immer mehr den schwachen "PIIGS"-Staaten als den wirtschaftlich starken Zahlernationen zuzurechnen ist.
Auf der anderen Seite des Atlantiks treiben Obama mit seinen Demokraten und die Republikaner ein extrem gefährliches politisches Spiel. Es sind bereits die Fristen für eine Einigung über die Schuldengrenze verstrichen, so dass die USA demnächst zahlungsunfähig sein dürfte. Dann heißt es entweder es werden keine Gehälter, Renten, etc. ausgezahlt oder die Staatsanleihen werden nicht mehr bedient. Ich erwarte, dass man die erste Variante wählen wird, da bei letzterem die USA auf Default-Status herabgesetzt werden müsste.
Dieses würde wohl sofort den Todesstoß des Systems bedeuten. Also wird man wie immer "den kleinen Mann" bluten lassen. Angesichts der mittlerweile doch sehr angespannten Situation dort könnte das aber der Auslöser zu den lang schon vorhergesagten bürgerkriegsähnlichen Zuständen sein. Außerdem wird dadurch der ganzen Welt die eigentliche Schwäche des Dollars klar vor Augen geführt. Ich bin weiterhin der Ansicht, dass die aktuelle Auseinandersetzung in den USA nur eine Polit-Show darstellt, mit der etwas begründet werden soll, was wir dann in näherer Zukunft sehen werden. Auch wenn mit einem faulen Kompromiss nun erneut wieder ein wenig Zeit geschunden werden kann, die Tatsachen sind nicht mehr wirklich zu verbergen. Der Dollar ist genau wie Euro eigentlich schon lange tot und fängt jetzt an zu stinken..

Es gibt den treffenden Vergleich, dass man sich Euro und Dollar wie zwei Menschen vorstellen kann, die vor einem Tiger davon rennen. Es kommt nicht darauf an, schneller als der Tiger, sondern nur schneller als der andere zu sein. Wenn der Tiger den langsameren der beiden gefasst hat, kann der andere fliehen und ist wieder gerettet.
Mittlerweile ist der Tiger in Form der Weltfinanzmärkte bereits sehr nah an die beiden Flüchtenden Euro und Dollar herangekommen. Diejenigen (insbesondere in den USA) die glauben, dass der Schnellere gerettet werden kann übersehen leider, dass die beiden Flüchtenden an einem Seil zusammengebunden sind. Egal ob es nun der Euro oder der Dollar sein wird, der zuerst crasht - schon kurze Zeit später wird es auch den anderen treffen. Danach kommen dann vermeintlich "sichere" Währungen wie der Schweizer Franken dran., denn heute ist jede Währung der Welt nur noch vom Vertrauen in die Werthaltigkeit derselben abhängig und alle Währungen sind miteinander verwoben.
Von daher läuft die Ära der Zeit gewinnenden "Rettungsmaßnahmen" nun definitiv ab. Es ist zu erwarten, dass wir danach eine Reihe von "alternativlosen" neuen Aktionen sehen werden, die uns aber alle nicht mehr unangetastet lassen werden.

Wie sieht nun mein hypothetischer Zeitplan aus ?

August 2011:
Das ist unter Umständen der letzte Monat, in dem man sich noch der Illusion hingeben kann, dass es keine Krise mit Folgen für einen persönlich gibt.

September 2011:
Die Nachrichten werden mehr und mehr über Ereignisse berichten, die mal wieder "keiner vorhersehen konnte"....

Oktober 2011:
Für die Währungen wird es nun sehr eng, eventuell gibt es bereits Währungsreformen, natürlich mit "Haircut". Spätestens jetzt wird man keine Edelmetalle mehr bekommen bzw. nur zu sehr hohen Preisen.

Dezember 2011:
Es wird jeder die Krise direkt und unmittelbar in seinem täglichen Leben spüren; Weihnachten wird dieses Mal von anderen Themen als dem Konsum von Geschenken bestimmt.

2012:
Nein, die Welt wird nicht untergehen !!! (auch wenn dann viele Menschen genau dieses befürchten werden)
Der Abstieg der Wirtschaft und des Systems wird in mehreren Schritten verlaufen. Dazwischen wird es immer wieder mal eine Zeit lang gewisse Stabilität auf einem jeweils niedrigeren Niveau geben, bevor der nächste "Absacker" kommt. Davon wird das Jahr 2012 geprägt sein.

ab 2013:
Eine gewisse Zeit lang wird im wirtschaftlichen Bereich nichts mehr gehen. Dazu werden sich die staatlichen Strukturen auflösen. Das mindeste was wir bekommen werden sind "bürgerkriegsähnliche Zustände", eventuell auch noch schlimmeres. Diese Zeit wird ca. drei bis fünf Jahre andauern.

Danach:
Wirtschaft und politisches System fangen wieder an zu funktionieren. Die Welt wird völlig anders aussehen, als heute. Viele Dinge werden durch die Erfahrungen der Menschen nun besser und sinnvoller geregelt werden. Leider scheint der Mensch immer primär durch Krisen und Schmerz zu lernen.

Wahrscheinlich schon im Laufe von 2012 werden die großen und größeren Städte nicht mehr bewohnbar sein, da Versorgung und Ordnung zusammengebrochen sein wird. Auf dem Land wird man bei entsprechender Vorbereitung die schwierigste Zeit aber ganz gut überstehen können.

Nehmen Sie die Datumsangaben als Anhaltspunkt. Es kann immer zeitliche Verschiebungen geben, allerdings schließe ich mittlerweile aus, dass sich die Entwicklung noch über Jahre aufhalten lässt. Wir reden hier bestenfalls noch über Monate.

Auch wenn das heute insbesondere in Deutschland noch unvorstellbar klingt: in der wirklich kritischen Zeit wird es nicht mehr darum gehen, ob Sie Kurzarbeit machen müssen oder eventuell sogar entlassen werden. Firmen werden großflächig nicht mehr existieren oder zumindest ihr Geschäft eingestellt haben. Auch Beamte werden genauso wie Rentner oder Hartz4-Empfänger gar keine oder nur noch geringste Bezüge erhalten. Die Supermärkte sind zumindest zeitweise leer bzw. geschlossen. Es wird schlicht um das Überleben gehen und auch werden es viele Menschen nicht über diese Zeit schaffen. Es wird zeitweise sich so darstellen, wie in den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland mit dem Unterschied, dass es damals durch die Besatzungsmächte eine Ordnungsmacht gab, die diesmal zumindest monatelang fehlen wird.

Die sinnvollen Vorbereitungen wurden ja bereits mehrfach beschrieben:

- Gold und Silber zur Werterhaltung des Vermögens und als Basis zu neuen Investitionen, wenn der richtige Zeitpunkt für diese gekommen ist.
- insbesondere Silber als Geldersatz in Zeiten ohne stabile Währung
- Vorräte an Nahrungsmitteln, Wasser, Kleidung, Werkzeugen, etc. für ganz kritische Zeiträume
- Optimalerweise eine Fluchtburg auf dem Land
- Wer zeitweise autark leben kann, hat die besten Chancen
- Ganz wichtig: Bildung von Gemeinschaften mit absolut vertrauenswürdigen Menschen (alleine werden nur wenige Menschen durch diese Zeit kommen).
- Verschwiegenheit gegenüber dem Rest; Unauffälligkeit in vielerlei Hinsicht.

- Überlegen Sie sich, welche Fähigkeiten Sie haben bzw. sich aneignen können, die in einer derartigen Krise für andere nützlich sein könnten.

Die Möglichkeiten zur Vorbereitung werden mit der Zeit abnehmen. Jeweils zu dem Zeitpunkt, ab dem eine größere Anzahl von Menschen die Entwicklung versteht, kann man in diesem Bereich dann nichts mehr tun. Anfangen wird es mit der Verfügbarkeit von Edelmetallen, die es ab einem Tag X kaum oder nicht mehr geben wird. Zu diesem Zeitpunkt wird man seine bald wertlos werdenden Euros oder Nachfolgewährungen aber noch gut in Vorräte, Werkzeuge, etc. eintauschen können. Wenn dann irgendwann die Geschäfte schließen oder geplündert sind, ist das auch vorbei.

Die Politik und die Medien werden zwischenzeitlich mit hoher Wahrscheinlichkeit immer wieder behaupten, dass mit der nun getroffenen Maßnahme X die Kehrtwende geschafft sei. Solange nicht grundlegende neue Lösungen geschaffen werden, wird dieses aber immer nur eine kurze Illusion sein, die relativ schnell dann von den Ereignissen wieder überrollt werden wird.

Ich erwarte nicht, dass auf einen Schlag hin von heute auf morgen nichts mehr gehen wird. Allerdings können weitere Ereignisse wie Kriege, Naturkatastrophen, etc. Entwicklungen sehr beschleunigen.

Die gute Nachricht ist aber definitiv, dass jeglicher Fatalismus (den es dann auch sehr häufig geben wird) unangebracht ist. Ja, wir werden einen Krise erleben, die so wohl auch beispiellos in der jüngeren Geschichte ist, da wir diesen Grad an Globalisierung bisher noch nie hatten. Diese Krise wird deshalb auch weltweit sein, weswegen Auswandern, abgesehen davon, dass dieses zeitlich gar nicht mehr realisierbar sein dürfte, auch nicht wirklich eine Lösung darstellt. Es geht dann nach einer gewissen Zeit aber auch wirklich wieder aufwärts.


Von daher bleiben Sie positiv, aber verdrängen Sie nicht die Tatsachen darüber, was auf uns zukommt und bereiten Sie sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten darauf vor.
Ich habe kein Geld, kein Platz etc. sind nichts als Ausreden. Anstelle z.B. eines neuen Handys kann jeder ein paar Silbermünzen kaufen oder im Aldi Vorräte für ein paar Wochen erwerben. Für jeden Euro, den Sie jetzt für unnötige Dinge ausgeben, werden Sie sich in ein paar Monaten die Haare raufen... "Hätte ich doch nur damals, als es noch ging ..."

http://www.meinesicht.info

Montag, 12. Oktober 2009

Aktuelle Bestandsaufnahme

Willkommen auf dem "Hinter den Kulissen"-Blog

In Ergänzung zu meinem Buch und der Webseite werde ich hier regelmäßig zu aktuellen Ereignissen schreiben.

Ich muss zugeben, dass ich von den bestimmenden Kräften nicht erwartet hatte, den aktuellen Status des Systems noch so lange halten zu können. Hier in Deutschland merken persönlich ja auch noch nicht allzuviele etwas von der Krise. Wenn man allerdings genauer hinschaut, stellt man schon fest, dass im Verwandten- und Freundeskreis einige in Kurzarbeit sind, um ihren Job bangen oder diesen auch schon verloren haben. Vor einem Jahr hatte Herr Steinbrück noch geleugnet, dass es überhaupt eine Rezession gäbe.

Wir befinden uns bereits in einer Depression und die Chancen stehen gut, dass diese schlimmer und länger wird, als in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Es ist nach Lehman auch keine größere Bank mehr zusammengebrochen (wenn auch in den USA seitdem über 80 kleinere Institute pleite gegangen sind und es kommen täglich welche hinzu).

Wie knapp es auch hier in Deutschland im Oktober letzten Jahres war, wird aktuell von Ackermann und co. In der FAZ oder der Welt bestätigt. Gerettet haben wir die Banken mit Steuergeldern in einer Höhe, dass einem schwindlig wird und welches auch nicht ohne Folgen bleiben wird. Über 100 Milliarden Euro für die Hypo Real Estate (die übrigens aktuell schon wieder 3 Milliarden nachfordert) und diverse Konjunkturpakete werden Konsequenzen haben. Wie auch bei der Abwrackprämie, die ja tatsächlich den Einbruch beim PKW-Verkauf etwas lindern konnte, sind alle Maßnahmen nur darauf ausgelegt, die Katastrophe zu verzögern. Dafür kommt sie hinterher umso stärker.

Auch die Steuereinnahmen des Staats brechen massiv ein. Folgende Aussage eines Steuerbeamten:

Wie ich oben schon geschrieben habe, hatte ich heute ein Gespräch mit dem Finanzamt, ich werde jetzt hier keinen Namen oder Region nennen, also irgendwo in Deutschland, aber das was mir der Beamte da erzählt hat, gibt mir jetzt doch zu denken:

Ich rief heute bei dem Verantwortlichen für Körperschaftssteuern an und war nicht schlecht erstaunt, was der gestresst von sich gab:

Sie glauben gar nicht, was bei uns los ist, die bis jetzt abgegebenen Steuermeldungen und dabei sind die Firmen die Konkurs angemeldet haben, noch gar nicht enthalten, entsprechen einem Steuereinbruch von über 85 Prozent! Wir fahren in die größte Katastrophe der Geschichte, was die Menschheit je erlebt hat, das nach den Wahlen erst zum Vorschein kommen darf. Das schaffen die nicht!. Mein Stuhl wackelt sowieso! Was glauben Sie, was mit den Rentenzahlungen und Pensionszahlungen erst los ist! Die können im 4. Quartal gar nicht mehr bedient werden!

Wenn Sie sagen, dass sie in 2009 gar keine Gewinne machen, senden Sie besser gleich einen Antrag, damit wir Ihre Vorauszahlungen auf Null setzen. Darauf kommt es auch nicht mehr an, ich stelle die Vorauszahlungen sofort um, dauert nur 1-3 Tage. Das ist das, was ich sowieso den ganzen Tag mache. Normale Bearbeitungen von Steuererklärungen mit Rückzahlungen laufen schon gar nicht mehr, wird alles nach unten geschoben.

Ich sagte ihm, dass ich das auch so sehe, dass alles zusammenbricht und ich auch aus sicherer Quelle gehört habe, dass bereits Lebensmittelmarken für Aldi & Co. gedruckt werden. Was heißt das für uns?

Seine Antwort: Wenn es dann auf Lebensmittelmarken überhaupt noch Lebensmittel gibt! Ich muss jetzt das Gespräch beenden, habe schon genug gesagt.

Also ich bin wirklich kein Pessimist, wenn man aber so etwas von einem Finanzbeamten hört, kommt man automatisch ins Grübeln.

Wir kennen ja alle die Meldungen der letzten Wochen und Monate, aber das sind ja Infos, die nicht über die Medien kommen, ich glaube das ich jetzt ein wenig umdenken muß, was die Zukunft betrifft.“ Quelle: http://www.hartgeld.com

Das mag in einem Gebiet sein, das besonders stark betroffen ist. Ein Bekannter, der öffentliche Auftraggeber betreut, erfuhr aber auch in einem Gespräch mit der Stadt Frankfurt, dass ein Einnahmeneinbruch von 40% passiert ist. Frankfurt ist eine der wirtschaftlich stärksten Regionen in Deutschland !

Diese Ausgaben gepaart mit den Einnahmeverlusten sind nicht mehr kompensierbar, obwohl wir nach der Wahl durch Erhöhungen unterschiedlichster Steuern trotzdem dafür werden bluten müssen.

England und die USA treiben dieses Spiel noch viel weiter, hier sind schon mehrere Billionen an Staatsgeldern geflossen. Dieses wird definitiv die Währungen zerstören; der Dollar und das Pfund wackeln schon beträchtlich. Ich stelle hier jetzt Prognose auf, dass es auch den Euro in wenigen Jahren nicht mehr geben wird.

Mit den zeitlichen Prognosen ist es immer schwierig. Ich verfolge allerdings die unterschiedlichsten Analysen, Prognosen und auch prophetische Schauungen. Darunter sind viele, die in der Vergangenheit ihre Treffsicherheit mehrfach gezeigt hatten. Noch nie gab es eine solche Konzentration auf einen Zeitpunkt wie für diesen Herbst für die nächste Eskalation der Krise. Auch die Aktionen der Regierungen und das Tempo, das sie hierbei vorlegen, deutet darauf hin, dass in Kürze einiges erwartet wird.

Wenn Sie vorhaben, sich vorzubereiten, dann fangen Sie bitte jetzt sofort damit an ! Es kann jeden Moment der nächste Krisenschub kommen, durch was auch immer ausgelöst. Dann können unter Umständen verschiedene Vorsorgemaßnahmen schon nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt durchgeführt werden. Hinweise für die Vorsorge unter anderem z.B. unter http://www.krisenvorsorge.com .