Sonntag, 5. Juli 2015

Griechenland: Das Volk wählt, Mielke zählt

Griechenland Pleitegeier


In der guten alten DDR gab es diesen Spruch, der natürlich auch viel Wahrheit beinhaltete. Was die Menschen ankreuzen ist die eine Sache, was nachher als offiziell gezähltes Ergebnis erscheint, eine völlig andere. In Griechenland heißt Erich Mielke Goldman Sachs.

Die Auszählung des Referendums in Griechenland wird von der Firma „Singularlogic” durchgeführt,welche die IT-Infrastruktur zur Verfügung stellt und die Auswertung übernimmt. Der Mutterfirma MARFIN Investment Group wurde kurz vor der Wahl, für die sich abzeichnete, dass Syriza gewinnen könnte, durch die US-Investmentgesellschaft KKR übernommen. KKR wiederum ist eng verbunden mit Goldmann Sachs. Diese US-Großbank ist der Hebel, mit dem die Eliten viele Dinge in der Welt steuern. Dazu bringen sie u.a. eigene Mitarbeiter in entscheidenden Positionen unter. EZB-Chef Mario Draghi ist einer davon. Wir wollten auch nicht vergessen, dass Goldman Sachs damals federführend dabei geholfen hatte, Griechenland überhaupt in den Euro zu tricksen.

Deshalb gehe ich davon aus, dass egal wie das Referendum ausgeht, es wurde genau so geplant. Die deutschen Massenmedien und hier besonders ARD und ZDF versuchten uns ja schon länger weiszumachen, dass außer ein paar völlig verbohrten Syriza-Anhängern praktisch niemand nein stimmen würde.

In der ARD befragt man ein paar Griechen und sagt dann, dass man „keinen gefunden hätte, der die Regierung im Referendum unterstützen würde“, gibt dann immerhin zu, dass diese kleine Umfrage nicht repräsentativ wäre. Die erste Botschaft bleibt bei den Zuschauern aber üblicherweise hängen, der Nebensatz nicht. Im ZDF behauptete aber der Reporter vor Ort einfachrotzfrech, die größte Demonstration vor dem Regierungsgebäude, die er je gesehen hätte, wäre gegen die Regierung gerichtet. Tatsächlich waren das aber Demonstranten, die für die Regierung auf die Straße gegangen sind.

Nach aktuellen repräsentativen Umfragen Mitte der Woche hat das Chaos seit Montag zwar seine Wirkung nicht verfehlt, Tsipras hatte aber noch immer eine komfortable Mehrheit für die Ablehnung des Memorandums (OXI = Nein, NAI = Ja).
Grafik Umfragen
Außerdem wäre das alles ja so kompliziert, dass die „dummen“ Griechen es ja auch gar nicht verstehen würden, worüber sie da abstimmen. Es ist schon unglaublich, mit welcher Chuzpe die Medien hier vorgehen. Aktuell wird der Spin verbreitet, dass es sehr knapp werden würde, denn dann würde eine Manipulation des Ergebnisses nicht so auffallen. Natürlich hat man in Griechenland auch von einem Tag auf den anderen gezielt das Chaos ausbrechen lassen, was eine massive Beeinflussung der Griechen und ihrer Meinung darstellt. Die Botschaft ist deutlich: „Stimmt mit Nein und ihr werdet Euch an diese Zustände gewöhnen müssen“. Die Berichte von Gaby aus dem gelbenForum vor Ort sprechen eine deutliche Sprache. In Süditalien würde man sagen: „man hat ihnen ein Angebot gemacht, dass sie nicht ablehnen können.“

Es wird knapp werden und ob das Ergebnis nun „Nein“ oder „Ja“ heißt, wir können aufgrund der o.g. Enthüllungen davon ausgehen, dass es exakt dem Plan der Hintergrundeliten entsprechen wird.

Update 6.7.15: OXI = Nein hat gewonnen. Letztendlich waren die einzigen Überraschten unsere Massenmedien, die ihre eigenen Lügen zuvor geglaubt hatten. Das "NEIN" war von der Hintergrundeliten gewollt, man musste es wohl auch nicht manipulieren. Die Griechen wussten im Gegensatz zu der Aussage in unseren Massenmedien durchaus, was sie taten. Es dürfte für sie jetzt aber hart werden.

Damit schließt sich nämlich der Kreis mit Goldman Sachs. Man hat damals die Zeitbombe Griechenland in den Euro gelegt und lässt sie nun explodieren.

Mit Griechenland hat man etwas vor, zum einen wird hier klar ein Exempel statuiert, zum anderen wird der finale Crash vorbereitet und Griechenland wird ein Dominostein zur Erklärung dabei sein. Dieser Crash dürfte aber noch etwas auf sich warten lassen, wenn die EU nicht an der Griechenlandkrise schnell zerbröselt, wird man es ebenfalls nutzen, aus der EU endgültig eine zentrale Diktatur zu formen.

Schauen Sie sich die Ereignisse in Griechenland sehr gut an, das werden auch die restlichen Staaten der westlichen Welt mitmachen, auch Deutschland, auch Österreich und ja, auch die Schweiz.

„Demnächst auch in diesem Theater!“

Noch haben Sie Zeit, Ihre Vorbereitungen abzuschließen (welche erfahren Sie in meinem kostenlosen eBook Krisenratgeber), ist ist nicht zwingend zu erwarten, dass sich die Dinge hier auch derartig klar ankündigen, wie es in Griechenland war. Nicht umsonst hatte Wolfgang Schäuble vor ein paar Wochen gesagt „so etwas macht man am Wochenende“. „Rein zufällig“ ist es bei Griechenland nun auch so gewesen, dass die Verhandlungen an einem Samstag scheiterten und am Sonntag dann die EZB beschloss, die ELA-Kredite für die griechischen Banken nicht mehr auszuweiten. Ein Schelm, wer dabei vermutet, es könne ein Plan dahinterstecken...

Titelbild: Jochen Binikowski- fotolia.com 

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