Kongress "Wege aus der Matrix"

Dienstag, 31. Juli 2012

Die Hütte brennt lichterloh !

Wie zu erfahren war, hatte unser Finanzminster Dr. Schäuble gestern in seinem Urlaub auf Sylt unerwartet kurzfristigen Besuch bekommen. Der US-Finanzminister Geithner hat mal kurz vorbei geschaut. Da dieses absolut ungewöhnlich ist und Geithner sicher nicht nur einmal kurz "Guten Tag" sagen wollte, scheint offensichtlich die Situation rund um den Euro erneut in eine extrem kritische Phase gekommen zu sein.
Nun kann man natürlich spekulieren, was dort besprochen wurde. In diversen Kommentaren werden auch entsprechende Vermutungen angestellt:

  • Deutschland will den Euro verlassen und Geithner musste dieses stoppen
  • Spanien benötigt unbedingt mehr Geld und Schäuble hatte dem spanischen Finanzminister, als dieser letzte Woche kurz bei Schäuble war,  mitgeteilt: "mir gäbet nix!".
  • Die Welt steht aufgrund der nicht mehr beherrschbaren Situation in den Finanzmärkten kurz vor einer weltweiten Währungsreform und die Vorgehensweise wurde besprochen

Meiner Meinung nach hat der Besuch Geithners mit den Punkten zwei und drei zu tun. Eventuell hat tatsächlich jemand in der Regierung oder der Bundesbank intern den deutschen Euro-Autritt ernsthaft ins Spiel gebracht. Das wäre auch das einzig Vernünftige. Allerdings ist Deutschland nach wie vor nicht souverän, wie Schäuble selbst bereits öffentlich gesagt hatte - 2+4-Verträge hin oder her. Von daher dürfte es für Deutschland unmöglich sein, ohne die Zustimmung der USA den Euro zu verlassen.

Bei dem Besuch des spanischen Finanzministers hiess erst ja zuerst, Schäuble hätte ihm 300 Milliarden Euro Hilfe aufdrängen wollen, damit Spanien nicht kippt. Der Spanier hätte aber aus Stolz abgelehnt. Später kam dann die umgekehrte Variante als Gerücht auf, die mir deutlich wahrscheinlicher erscheint. Demnach hat der Spanier um 300 Milliarden Euro Hilfe ersucht, da Spanien das Wasser bis zum Hals steht. Schäuble hat aber abgeleht, da der EFSF diese Mittel nicht mehr zur Verfügung hat und sie dann aus dem ESM kommen müssten. Letzterer wird aber frühestens im September in Kraft treten können. Also ist aktuell diese Summe über einen Rettunsgschirm nicht bereitstellbar.
Prompt hat dann ja auch Draghi Analysten erzählt, dass die EZB schon alles übernehmen wird. Der Eurokurs hatte darauf hin einen (kurzen) Freudensprung vollzogen. Ohne diese Ankündigung drohte der Euro zuvor aber unter $1,20 zu fallen, was eine nicht ungefährliche Grenze darstellt. Eigentlich ist das was Draghi erzählt hat hochgradig illegal, aber die beschlossenen Regeln und die europäischen Verträge interessieren ja mittlerweile sowieso keinen mehr wirklich.

Tatsache ist, dass Spanien kurz davor ist, den Griechen und Portugiesen nachzufolgen. Letzte Woche waren die Zinsen für kurzfristige spanische Staatsanleihen höher als diejenigen für langfristige. Das ist normalerweise ein deutliches Zeichen dafür, dass die übliche Geldbeschaffung für Spanien nicht mehr funktioniert. Die 7%-Grenze wird nun auch mehr oder weniger dauerhaft überschritten. Auf der anderen Seite zeigt sich, dass Spanien viel mehr Hilfe benötigen dürfte, als bisher bekannt. Immer mehr spanische Regionen sind pleite und 100 Milliarden für den Bankensektor sind nicht mehr als der berühmte Tropfen auf den heissen Stein. Dann kann mindestens noch eine Null drangehängt werden.

Wenn dieses nicht so schnell noch stärkere Folgen auf den Märkten auslösen soll, muss wohl sehr zeitnah ein neues und deutlich größeres finanzielles Pflaster darüber geklebt werden. Dieses wird zwar auch wieder nur sehr kurz halten, aber etwas anderes als diese Variante haben die Verantwortlichen nicht mehr in ihrem Lösungskorb.

Ach ja, dann war da ja auch noch Griechenland.... Vielleicht haben Geithner und Schäuble auch über den GREXIT gesprochen, denn hier kommen wir nun unabänderlich an eine Grenzlinie. Zum einen kann einem immer größeren Anteil der griechischen Bevölkerung nicht noch mehr weggenommen werden (natürlich gibt es dort nach wie vor auch eine Gruppe, der man sehr wohl eine finanzielle Schlankheitskur verordnen könnte, doch dieses passiert dort wie auch im Rest der Welt leider nicht). Auf der anderen Seite ist die Geduld bei den Gebern zuende, da seit zwei Jahren Milliarden von Euro im Nichts verschwunden sind.

Natürlich wird Obama gerne den Euro in unveränderter Form noch bis zu der Wahl im November erhalten wollen, denn ein Mega-Beben in den Märkten und katastrophale Auswirkungen auf die weltweite wirtschaftliche Entwicklung sind gewiss, allein wenn Griechenland den Euro verlässt.

Bis November ist allerdings eine sehr lange Zeit und es wird extrem schwierig werden, diesen Zeitraum noch zu überbrücken. Letztendlich wird man es am Ende des Tages wohl über einen unlimitierten Bailout durch die EZB versuchen. Die Folgen wären für den Euro zwar tödlich, aber sie kämen erst mit einer deutlichen Verzögerung zum Vorschein. Nicht umsonst kam gerade jetzt der Vorschlag, man könne doch den ESM direkt über die EZB mit Geld versorgen. Eigentlich kann man den ESM dann auch gleich ganz weglassen, aber nein, ich vergaß: den braucht man ja, um die Souveränität der Euroländer "alternativlos" einzukassieren.

Damit kommen wir zu Punkt drei der Möglichkeiten, über was Geithner und Schäuble gesprochen haben könnten. Der Euro und die daraus resultierende Fiskalunion ist nur eine Vorstufe zu einer weltweiten Fiskalunion nach einer weltweiten Währungsreform. Unter weltweit verstehe ich hierbei zumindest die westlich orientierten Staaten (EU, Commonwealth, USA, ev. Teile von Süd- und Mittelamerika, Japan, Süd-Korea).
Die europäische Fiskalunion ist übrigens seit 1989 geplant. Damals, als der Euro beschlossen und die Zustimmung Deutschlands dazu als Gegenleistung für die Wiedervereinigung abverlangt wurde, war die Fiskalunion bereits enthalten. Ein Schelm ist, der sich nun vielleicht denkt, dass die Konstruktionsfehler des Euro absichtlich eingebaut worden sein könnten...
Es gab bereits zumindest vor der Euroeinführung genügend Experten, die davor gewarnt hatten...

Wie Dr. Schäuble ja bereits mehrfach geäußert hatte, könnten durchaus nun Sachzwäge, welche aus der Eurokrise entstehen, unter Umständen dazu führen, dass man bei der Integration europäischen Union  überraschend schnell vorwärts kommt.
Für den nächsten Schritt einer weltweiten Fiskalunion mit einheitlicher Währung ist es aber noch viel zu früh, auch wenn das als Endziel bei gewissen Eliten in der Planung ist. Letzteres wissen sowohl Geithner als auch Schäuble mit Sicherheit und deshalb wird schon überlegt worden sein, wie man nun weiterhin die Kontrolle behalten kann.

Fassen wir einmal kurz zusammen:
  • Notfalltreffen Geithner - Schäuble
  • Spanien sinkt täglich in atemberaubender Geschwindigkeit tiefer in die Krise
  • Bei Griechenland fehlen auf allen Seiten weitere Möglichkeiten, die Dinge noch länger hinauszuzögern
  • Italien hat sich bereits angesteckt
  • Deutschlands Bonität wird auch immer lauter angezweifelt (PIMCO, Moody's, etc.); ausschliesslich hieran hängt aber die Eurorettung
  • Die weltweite Wirtschaftsentwickung befindet sich im Sturzflug; auch in China und Deutschland geht es deutlich sichtbar los.
Fazit: es brennt lichterloh !

Mal schauen, was der August so an "Überraschungen" bereithält.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Experten - Wie trenne ich die Spreu vom Weizen ?


Ich weiss nicht, ob es Ihnen nicht auch schon einmal so ergangen ist. Wenn ich mit Menschen über die aktuelle Situation in Europa und der Welt diskutiere, gebe ich natürlich immer wieder Aussagen von Experten an, die meine Argumentation unterstützen. Da ich natürlich der festen Überzeugung bin, dass Euro, Wirtschaft und Weltfinanzsystem sehr bald zusammenbrechen werden, benenne ich dann Prof. Hankel, Prof. Otte, Dirk Müller und andere. Ich bekomme daraufhin immer wieder die Antwort zu hören, dass es ja auch viele andere Experten gäbe, die genau das Gegenteil behaupten würden. Das ist grundsätzlich natürlich richtig... In jeder Talkshow treffen die Meinungen dann aufeinander.
Eine schöne Zuspitzung hatte diese Auseinandersetzung erfahren, als kurz nach der Bundestagsabstimmung zum ESM am 29. Juni der Aufruf von aktuell 243 Wirtschaftswissenschaftlern herauskam, der vor allem vor einer Bankenunion eindringlich warnt.

Danach kam dann eine Gegendarstellung von 15 renommierten Ökonomen (mittlerweile haben 191 unterschrieben) und natürlich reagierten auch Politiker wie Herr Schäuble verschnupft, da sie die Situation ja viel besser verstünden, als diese nervigen Nörgler.
 
Ich bin von Haus aus Ingenieur und habe mir schon lange vor diesen Diskussionen und Ereignissen überlegt, wie ich denn neutral und auch ohne zu sehr meine eigene Erwartungshaltung hier einfliessen zu lassen, die Qualität der jeweiligen Experten und deren Meinungen messen kann.

Titel und Positionen sind hier nur sehr begrenzt eine hilfreiche Messgröße. Offensichtlich vernebelt häufig auch die Weltanschauung, die politische Ausrichtung oder auch die Zugehörigkeit zu bestimmten Organisationen die Fachkompetenz. Wenn Wirtschaftsprofessoren offensichtlich die Zinseszinsrechnung nicht verstanden haben bzw. die Konsequenzen daraus nicht sehen möchten, hat das wahrscheinlich nichts mit ihrer mangelnden Intelligenz zu tun, sondern eher mit den erstgenannten Faktoren.

Wenn man sich die Frage stellt, warum man denn überhaupt auf einen Experten hören soll, kommt man zu dem Schluss, dass man natürlich von ihm wissen möchte, wie die Zukunft aussieht. Genau hier setzt nun mein Messverfahren an. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass diejenigen, die früher schon eine sehr gute Trefferquote hatten, diese weiterhin an den Tag legen werden. Offensichtlich ist ihre Methode besser geeignet, die Dinge zu durchschauen.

Es gibt natürlich auch Menschen, die ihre Meinung ändern wie z.B. Prof. Sinn oder Hans-Olaf Henkel. Diese muss man zunächst „unter Beobachtung“ stellen, da sie ihre früheren Aussagen zumindest selbstkritisch nun in Frage stellen. Man sollte ihnen durchaus einen Vertrauensvorschuss geben, aber für die Messmethode scheiden sie natürlich aus.

Ich möchte auch an dieser Stelle betonen, dass es hier nicht darum gehen kann, welche Menschen man nun mag oder nicht. Dieses sollte im Gegenteil zunächst keinerlei Rolle spielen. Wenn man seine Nachforschungen gewissenhaft durchführt, wird man durchaus auch die eine oder andere Überraschung erleben. Da hat dann doch jemand häufig daneben gelegen, den man als sehr kompetent eingeschätzt hatte und jemand, den man nicht leiden kann, hat aber durchaus auch treffende Dinge gesagt. Am Ende läuft es immer auf eine Abwägung heraus, ob die Fehleinschätzungen oder die eingetroffenen Prognosen überwiegen.

Bei allen Experten, die sich als sehr treffsicher erwiesen haben, kann ein Faktor leider nicht genau bestimmt werden: die Zeit. Wir alle laufen immer wieder Gefahr, durch verschiedene Anzeichen zu glauben, dass etwas nun sehr bald eintreten muss. Natürlich möchten die Menschen auch immer gerne wissen, zu welchem Zeitpunkt etwas passiert? Leider ist genau dieses offensichtlich nicht exakt zu bestimmen.
Das ist im Übrigen nicht nur bei wirtschaftlichen Prognosen so, auch bei den meisten anderen Vorhersagen ist die Zeitkomponente meistens nicht klar zu definieren. Das liegt häufig an Faktoren, die eine erwartete Entwicklung anstossen, deren „Auslöse-Level“ wir aber nicht kennen können. Ein gutes Beispiel hierfür ist ein Bankrun. Zu einem Zeitpunkt X ist dieser nicht mehr beherrschbar. Was nach X passiert, ist klar vorhersagbar, wann X eintritt, nicht.

Die Beharrungskräfte des Systems werden auch häufig unterschätzt. Da es für viele Menschen jetzt „um das Ganze geht“, insbesondere bei den sogenannten Eliten, versuchen diese auch mit allen noch zu Verfügung stehenden Mitteln, den Status Quo zu erhalten. Diese wissen bewusst oder auch nur innerlich ganz genau, dass es jetzt nicht mehr nur um ihre Posten oder Bezüge geht, sondern dass wahrscheinlich Leib und Leben gefährdet sein dürfte. Da strengt man sich schon ziemlich an...
Auch darf man nicht erwarten, dass Prognosen bis auf das letzte Detail eintreffen werden. Es gibt immer eine große Anzahl von Unbekannten, die Abläufe verändern können. Wichtig ist es nur, dass jemand die übergeordneten Zusammenhänge richtig erkannt hat und daraus die passenden Schlüsse zieht.

Grundsätzlich gibt es massenhaft Beispiele von Politikeraussagen, die auch schon nach sehr kurzer Zeit Lügen gestraft wurden. Mitte 2008 träumten noch viele Politiker beispielsweise von dem nun „stabilen Aufschwung“, der dann auch bald für Vollbeschäftigung sorgen würde. Schon ein paar Wochen danach rutschte Deutschland in die größte Rezession der bundesrepublikanischen Geschichte. Die Bankenkrise wurde teilweise bis zum Fall der Lehman Brothers abgestritten, die Griechenland- Krise wurde erst zugegeben, als man sich lächerlich gemacht hätte, wenn man sie weiter verleugnet.
Dann war Griechenland lange ein „Einzelfall“, bis die Ereignisse in anderen Ländern nicht mehr zu verbergen waren. Mittlerweile wird auch nicht mehr abgestritten, dass wir eine Eurokrise haben, was lange Zeit ein Tabuthema darstellte.

Ich gestehe jedem Menschen zu, dass er sich auch einmal irrt. Leider ist keinerlei Lerneffekt bei den meisten dieser „Experten“ festzustellen. Die „Ausrede“ kam dann immer wieder, dass die Entwicklungen ja „unvorhersehbar“ gewesen seien. Dieses wird aber klar durch die Experten der ersten Kategorie Lügen gestraft. Besonders schwer wiegt auch die Diffamierung und der Spott, den Kritiker der offiziellen Linie über sich ergehen lassen mussten und immer noch müssen. Genau diejenigen, die nachweislich immer falsch lagen, versuchen ihre Kritiker als „Feinde Europas“, als „Schwarzseher“ und vieles mehr zu titulieren. Ich frage mich also deutlich: „warum sollten diese Herrschaften nun auf einmal richtig liegen, wenn sie doch in der Vergangenheit nachweisbar immer wieder Fehleinschätzungen unterworfen waren ?“.

Je nachdem, wie viel der zu prüfende Experte veröffentlicht hat, ist es sehr einfach seine Aussagen von früher zu finden. Geben Sie einfach in der Suchmaschine Ihrer Wahl den Namen des Experten, das Thema und das Jahr ein (z.B. Schäuble Euro 2010), dann erhalten Sie ein Menge Links zu Interviews und Texten von diesem Experten aus jener Zeit.
Teilweise haben bekannte Experten sogar ihre eigene Webseite (wie z.B. Dr. Schäuble oder Prof. Walter), auf der sie ihre Interviews fein säuberlich gesammelt und mit Datum versehen haben. Auch bei Herrn Eichelburg auf hartgeld.com ist es durch das vollständige Artikelarchiv sehr einfach, eigene Nachforschungen zu betreiben.
 
Natürlich bedeutet es einen gewissen Zeitaufwand, das Material zu sichten und die entscheidenden Informationen für sich zu extrahieren. Es lohnt sich aber.

Die beste Variante ist meiner Meinung nach allerdings nach wie vor, sich überhaupt keinen „Experten“ zu unterwerfen, sondern sich selbstbestimmt seine eigene Meinung zu erarbeiten. Viele Themenbereiche sind eigentlich gar nicht so kompliziert, dass man sie nicht zumindest grundlegend verstehen könnte. Mit den Massenmedien alleine funktioniert das heute natürlich nicht mehr.
Gehen Sie einfach genauso vor, wie bei der hier vorgestellten Methode zur Einschätzung der Kompetenz von Experten. Machen Sie sich bitte die Arbeit und forschen Sie selbst nach.
Überlegen Sie sich vorher, welche Faktoren Sie benötigen, um ein sicheres Wissen über eine Tatsache zu erlangen und erarbeiten Sie es sich dann selbst. Sie gewinnen dadurch eine sehr starke Sicherheit in Ihrer Weltsicht. Das ist sehr wichtig, damit Sie standhaft bleiben, wenn Ereignisse oder Zweifler Sie wieder zum Wanken bringen wollen.

In der Diskussion mit anderen kann es aber trotzdem hilfreich sein, auf Experten zu verweisen, die schon mehrfach nachweislich Recht gehabt haben.

Ich bin mir sehr sicher, dass wir spätestens ab Herbst diesen Jahres auch wieder eine Reihe von Ereignissen erleben werden, die angeblich „nicht vorhersehbar“ waren. Der „alternativlose“ ESM wird dazu führen, dass spätestens dann Deutschland auch in den Strudel der sinkenden Kreditwürdigkeit gezogen wird. Eigentlich pfeifen das schon die Spatzen von den Dächern, aber viele Politiker und „Experten“ ignorieren diese Tatsache aktuell penetrant. Sie dürften dann wieder „sehr überrascht“ sein und den bösen Märkten die Schuld geben. Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis es den Euro zerreisst, aber die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch. Auch dann wird man wieder Schuldige definieren und Gründe dafür angeben, die angeblich „nicht vorhersehbar“ waren.

Wenn Sie Artikel oder Interviews von 2007 oder vorher lesen, denken Sie bitte daran, dass jeder damals ausgelacht oder zumindest mitleidig angesehen wurde, wenn er überhaupt eine Krise vorhergesagt hatte. 99% der Menschen hätten sich damals nicht im Traum vorstellen können, allein was schon in den Jahren 2008 (Lehman, IKB, Hypo Real Estate), 2009 (schwerste Rezession auch hier in Deutschland, Pleiten und Rettungen: Quelle, Opel, etc.) und 2010 ff (ganze Länder innerhalb Europas gehen unter wie Island, Griechenland, Portugal, Irland, Spanien, ...) dann passiert ist.

Heute wissen die Menschen durch die Erfahrungen der letzten Jahre immerhin, dass offensichtlich das System doch nicht ganz so stabil ist, wie sie früher geglaubt hatten. Viele Menschen haben sich gedanklich jetzt aber wieder „eingerichtet“ und wollen erneut nichts hören.

Auch ich wurde damals häufig belächelt, wenn ich 2006 vor einer Krise gewarnt hatte und der eine oder andere von Ihnen dürfte diese Erfahrungen auch gemacht haben. Umso beeindruckender ist es, dann Aussagen aus jener Zeit zu lesen, die genau dieses vorhersagen. Details sind sicher anders verlaufen, aber grundsätzlich waren wir nicht wirklich überrascht. Einzig die Dauer, über die sich die Vorgänge hinziehen, ist wirklich erstaunlich.

Wenn Ihnen also demnächst wieder einmal jemand über den Weg läuft, der Ihnen vorjammert, dass     die einen Experten die Lage so und die anderen Experten völlig anders beurteilen, dann wissen Sie nun, was zu sagen ist. Teilen Sie ihm mit, dass man mit ein klein wenig Interesse und Aufwand sehr wohl die Spreu vom Weizen trennen kann.

In meinem erweiterten Artikel habe ich einmal folgende Experten beispielhaft unter die Lupe genommen:
  • Walter Eichelburg
  • Prof. Wilhelm Hankel
  • Gerald Celente
  • Josef Tenhagen
  • Prof. Norbert Walter
  • Dr. Wolfgang Schäuble
Artikel - Experten

Dienstag, 17. Juli 2012

Zwangsanleihen wegen Euro-Crash





 Es ist schon sehr erstaunlich, wie schnell nun doch manche Dinge kommen. Ich hatte in meinem Artikel für Hartgeld.com in dem Ausblick auf die zweite Jahreshälfte 2012 bereits geschrieben, dass ich eine neue Phase der Krise hier in Deutschland erwarte. Es wird damit begonnen werden, uns nun zu verkaufen, dass wir Bürger uns an den Kosten der Eurokrise beteiligen müssen. Ich bin allerdings selbst erstaunt, wie schnell nun damit angefangen wird. Ich habe noch im Juni mit jemandem darüber diskutiert, in welcher Form dieses durchgeführt werden könnte. Wir waren der Meinung, dass Zwangsanleihen eher im späteren Verlauf ein Thema werden könnten. Zuletzt wurden diese ja als Folge des zweiten Weltkriegs erhoben. Umso erstaunter stelle ich jetzt fest, dass sogar exakt dieser Begriff "Zwangsanleihe" nun in vielen Medien zu finden ist. Der Ablauf dieser Aktion ist relativ voraussehbar:

  1. Die Boston Consulting Group hatte bereits vor ein paar Monaten vergleichbare Vorschläge erarbeitet und der Bundesregierung unterbreitet. Dieses wurde nicht in den Massenmedien publik und dürfte der erste Schritt in der Entwicklung gewesen sein.
  2. Das deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat nun öffentlich und mit entsprechendem Medienecho die Zwangsanleihe "für Reiche" (ab 250.000 Euro) ins Spiel gebracht. Durch das Medienecho sehen wir deutlich, dass es sich nun um einen Testballon handelt, wie viel Widerstand dieses in der Bevölkerung erzeugen würde. Leider sehe ich diesen Widerstand bisher kaum, da der Großteil auch des Mittelstandes natürlich keine 250.000 Euro herumliegen hat. Die Menschen denken deshalb, es würde sie nicht betreffen.Was die meisten aber völlig übersehen ist die Frage, welche Assets alle zu dem Vermögen hinzugerechnet werden ?
  3. Einige Politiker aus der zweiten Reihe finden den Vorschlag jetzt auch lautstark schon ganz toll. Andere sagen, dass die Idee mit der Zwangsanleihe natürlich primär für die südeuropäischen Länder gedacht sei. Die Bundesregierung dementiert nun natürlich, dass Zwangsanleihen überhaupt ein Thema wären. Noch ist es nicht soweit. Seien Sie sich aber gewiss, dass die Reaktionen auf dieses Thema sehr genau erfasst werden dürften. Es zeigt ganz deutlich, dass man aktuell die Strategie vorbereitet, wie man die Bürger am besten schröpfen wird.
  4. Ich gehe davon aus, dass dieses Thema nun vorübergehend erst einmal wieder aus den Medien verschwinden wird. 
  5. Nach einer erneuten massiven Verschärfung der Krise und einer Reihe von erneut "völlig unvorhersehbaren Ereignissen", werden wir dann spätestens ab Herbst immer mehr "Blut, Schweiss und Tränen"-Reden unserer Politiker und Eliten zu hören bekommen. Die Talkshows werden voll von Leuten sein, die dann daran apellieren werden, dass wir Deutschen (in Österreich, Holland usw. wird es ähnlich ablaufen), denen es ja "noch so gut geht", da wir ja "so unglaublich vom Euro profitiert haben", nun den Schwächeren helfen müssen. Zusätzlich wird man Geld benötigen, um der Wirtschaftskrise, die dann auch in Deutschland massiv spürbar sein wird, zu begegnen.
  6. Im nächsten Schritt wird dann die Bundesregierung feststellen, dass sie leider keine unbegrenzten Kredite mehr aufnehmen kann, denn - "Oh Schreck" - gibt es ja eine Schuldenbremse in der Verfassung. Also wird es dann "alternativlos" sein, dass sich die Bevölkerung beteiligen muss. Genau dann wird die Zwangsanleihe wieder hervorgeholt werden. Ob das noch die aktuelle Bundesregierung sein wird, oder eine neue, rote Regierung sei dahingestellt. Ich sehe es als sehr wahrscheinlich an, dass eine rot/grüne Regierung dieses durchführen wird. Es kann auch keiner behaupten, der diese dann gewählt hat, sie hätten es nicht schon heute deutlich gesagt. 
  7. Neben der Zwangsanleihe (die natürlich eine Zwangsabgabe werden dürfte) werden wir noch mit einer Reihe weiteren Abgaben beglückt werden. Auch hier gibt es schon "Testballons", wenn man aufmerksam die Äußerungen von Politikern und anderen Eliten verfolgt. PKW-Maut, Mehrwertsteuererhöhung, höhere Grundsteuern, eventuell auch eine "Wohnsteuer" und vieles mehr wird den Herrschaften in den Sinn kommen. Freuen Sie sich auf die Phantasie unserer Eliten, Wege zu finden, an unser Geld zu kommen.
Man hält sich momentan noch ziemlich bedeckt, was denn alles zu dem "Vermögen" von 250.000 Euro dazugerechnet werden soll. Ich bin mir sehr sicher, dass Immobilien am Ende dazugehören werden. Glauben Sie, es war ein Zufall, dass beim Zensus 2011 (der Volkszählung) alle Immobilienbesitzer erfasst wurden und ihre Angaben machen mussten? Die restliche Zählung wurde nur bei einem Drittel der Menschen durchgeführt. Wenn Sie also ein Haus oder eine bessere Eigentumswohnung besitzen, sind Sie bereits "reich" und werden von der Zwangsanleihe betroffen sein. Spannend wird es natürlich auch, inwiefern Lebensversicherungen, Bausparverträge, Rentenversicherungen und vieles mehr eingerechnet werden. Sie werden erstaunt sein, wie viele "Reiche" wir auf einmal haben werden !
Nur so kommt man dann aber auch auf die notwendige Höhe der Gelder, die benötigt werden. Die paar Multimillionäre hier in Deutschland werden nicht genügend Geldsummen erbringen. Man muss an den Mittelstand heran. Leider werden das die Menschen zu spät realisieren. Solange die Staatsgewalt noch aufrecht erhalten werden kann - und ich denke, das wird hier in Deutschland noch am längsten möglich sein - werden Sie zahlen ! Glauben Sie auch nicht, dass man darauf verzichten wird, wenn Sie durch Inflation oder Haircuts bereits einiges an Geld verloren haben. Solange Sie noch irgendetwas Werthaltiges haben, das der Staat kennt, wird darauf zugegriffen werden.
Vergessen Sie bitte den Rechtsstaat und die Moral, wir kommen in den nächsten Monaten in eine völlige Ausnahmesituation, die alle Mittel rechtfertigen wird.
Wir sehen ja jetzt schon an öffentlichen Aufforderungen zun Verfassungsbruch, wie aktuell von Herrn Klaus von Dohnanyi gefordert, dass der Krise und dem Euro alles unterzuordnen ist.  Der Respekt vor dem Grundgesetz und Rechtsstaat wurde schon jetzt von einigen (nicht wenigen) Politikern fallen gelassen. Das hätte vor ein paar Jahren auch noch keiner glauben können.
Man wird eine Neiddebatte auslösen und verschärfen, um die Menschen zu spalten. Rentner gegen Junge, Ost gegen West, Nord gegen Süd (siehe die Verfassungsklage von Seehofer gegen den Länderfinanzausgleich), Beamte gegen Arbeiter und Angestellte und vieles mehr.

Irgendwann wird natürlich auch hier die Gesellschaft aufbegehren, spätestens wenn Polizeibeamte und Angehörige der Bundeswehr auch derart geschoren wurden, dass sie sich vom Staat abwenden. Bis dahin wird aber ein Großteil des Vermögens der Deutschen verloren sein. Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, ist dieses Vermögen eigentlich auch schon lange weg. Man muss diese Tatsache den Leuten nur noch irgendwie verkaufen. Gehen Sie also davon aus, dass neben der Hyperinflation und Währungsreform/Haircuts auch der Staat noch einmal kräftig zulangen wird.

Hier zeigt sich erneut der große Vorteil von Edelmetallen. Der Staat weiss nichts von ihnen und das ganz legal. Es gibt sehr wenig andere Möglichkeiten, sein Vermögen vor dem Zugriff des Staates zu retten. Die Schweiz ist sehr offensichtlich auch keine Alternative mehr. Wissen Sie, welche Steuerabkommen in Zukunft auch mit anderen Ländern geschlossen werden ?

Sie müssen nun unbedingt handeln, wenn Sie es noch nicht getan haben. Die Geschwindigkeit, die jetzt bei der Zwangsanleihe an den Tag gelegt wird, lässt nichts Gutes vermuten. In meinem kostenlosen 30-seitigen Report Eurokrise/Finanzkrise - Was tun? habe ich die wichtigen Dinge, die sie jetzt unbedingt sehr zeitnah unternehmen müssen, zusammengefasst.

Montag, 9. Juli 2012

Das ESM-Spiel



Ja der ESM...

Tatsächlich wurde erneut in einer Blitzaktion dieser von Bundestag und danach Bundesrat am 29.6.2012 verabschiedet. Normalerweise wäre er auch noch von Bundespräsident Gauck im Juni unterschrieben worden, allerdings forderte das Bundesverfassungsgericht Herrn Gauck öffentlich dazu auf, damit zu warten, bis es die Klagen gegen den ESM geprüft hat. Gerade dieses Wörtchen "öffentlich" hat dann offensichtlich Finanzminister Schäuble verstimmt, denn dadurch konnte Herr Gauck nicht mehr unterschreiben. Das wäre dann zu offensichtlich ein Hinwegsetzen über ein Verfassungsorgan und somit Verfassungsbruch gewesen. Ich bin mir sicher, wenn die Aufforderung nicht öffentlich gewesen wäre, wäre sie dann unglücklicherweise "verspätet zugestellt" worden oder bedauerlicherweise nicht angekommen. So hat aber die ganze Blitzaktion, um den ESM noch im Juni durchzupeitschen, leider nicht funktioniert.
Ist damit der ESM vom Tisch? Wir werden es sehen, am 10. Juli ist die Verhandlung über die einstweiligen Verfügungen, die Entscheidung dazu wohl am 12. Juli. Ich habe allerdings nicht allzuviel Hoffnung, dass das Bundesverfassungsgericht diesen sehr offensichtlich grundgesetzwidrigen ESM stoppt. Es gab ja schon eine Reihe von "Empfehlungen" an die Richter, wie sie zu entscheiden haben. Der Bundespräsident, die Justizministerin, Altkanzler Schmidt und andere haben das schon einmal ausgeführt. Allein das ist schon ein Skandal ohnesgleichen. Man sorgt sich darum, dass die Richter "nicht gut genug informiert seien". Eigentlich sollten Sie ausschliesslich nach den Buchstaben des Grundgesetzes vorgehen, das sie sicherlich sehr gut kennen dürften. Diese "Ratschläge" zeigen deutlich bei den entsprechenden Herrschaften an, dass sie auf dem Altar der "alternativlosen" Eurorettung die Basis der Bundesrepublik Deutschland zerstören möchten.


Man wird den Richtern erneut die Pistole vor die Brust setzen: "Entweder ihr entscheidet "richtig", oder ihr tragt die Verantwortung für den Zusammenbruch des Euros und ev. sogar des Weltfinanzsystems !". Leider ist das nicht übertrieben, denn wenn der ESM scheitert, dürfte der Euro danach nur noch wenige Tage zu leben haben.
Das macht letzteren aber deshalb nicht "alternativlos". Es gab eine große Menge an Kommentaren dazu im Internet, viele sehr treffend. Wichtig ist es zu wissen, sobald Gauck unterschrieben hat, kommen wir da nicht mehr heraus. Wir sind dann unwiderruflich (steht wörtlich im ESM-Vertragstext drin) völkerrechtlich daran gebunden.
Selbst wenn danach das Verfassungsgericht diesen ESM ablehnen sollte, ist das nicht mehr relevant. Die Bundesrepublik Deutschland, wie wir sie gekannt haben, existiert dann nicht mehr. Spannend ist auch, dass die Version des ESM, über die Bundestag und -rat abgestimmt haben, zu diesem Zeitpunkt bereits wieder überholt war. Die Ergebnisse des Gipfel bedingen wichtige Änderungen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht den Abgeordneten vorlagen.
Leider scheint ausgerechnet die größte Verfassungsklage, die von 12.000 Menschen unterstützt und von der ehemaligen Justizministerin Hertha Däubler-Gmelin angeführt wird, eine Mogelpackung zu sein. Entscheidende Punkte fehlen in dieser Klage nämlich.

Ich persönlich hoffe, dass eventuell das Verfassungsgericht doch noch den Schneid besitzt, allein auf der Faktenlage bezüglich des Grundgesetzes zu entscheiden. Wenn nicht, schafft es sich genauso wie Bundestag und Bundesrat selbst ab. Das wichtigste Hoheitsrecht eines Staates, nämlich das Budgetrecht, ist dann nicht mehr in deutschen Händen. Es wird dann von einer nicht demokratisch legimitierten und keinerlei Kontrolle unterworfenden Organisation ausgeübt. Das von den Befürwortern immer aufgeführte "Vetorecht" des deutschen Mitglieds im ESM-Gouvereursrat ist leider auch nur eine Beruhigungspille. Der französische Präsident hat nämlich in seiner Freude über den "gewonnenen" Gipfel lautstark erklärt, dass es dieses Recht für Deutschland so nicht gibt - und er hat Recht. In "Notfallsituationen" reicht schon eine einfache Mehrheit für Beschlüsse des ESM. Diese "Notfallsituationen" haben wir aber am laufenden Band. Eine einfache Mehrheit bekommen die Südländer locker zusammen.
Von daher ist der Begriff "Ermächtigung" nicht falsch, auch wenn sich jetzt einige Politiker darüber furchtbar aufregen. Es dürfte mittelfristig wie 1933 in eine Diktatur führen, die zwar anders aussehen, aber dennoch eine sein wird. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung ist hier aber völlig desinteressiert. Erst gestern führte ich ein Gespräch mit jemandem, bei dem dann die Frage kam: "ESM, was ist das denn ?". Die Abgeordneten im Bundestag sind bis auf wenige Ausnahmen auch auf diesem Level. Wahrscheinlich verdienen wir es gar nicht besser, denn wer nicht hören will muss fühlen. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass in anderen europäischen Ländern dasselbe passiert. Die meisten Menschen werden sich erst dafür interessieren, wenn es sie persönlich betrifft.

Wenn der Job gekündigt wurde, die Ersparnisse weg sind oder auch das kreditfinanzierte Eigenheim, wenn die EU "befiehlt", neue Steuern einzuführen, wenn man im Krankenhaus noch ordentlich Geld mitbringen muss, um eine optimale Behandlung zu erhalten, dann fangen vielleicht ein paar mehr Menschen an, nachzudenken. Ich habe hier übrigens nur die harmlosen und sehr bald eintretenden Entwicklungen aufgeführt. Da werden noch ganz andere Dinge kommen. Vieles könnte durchaus verhindert werden, wenn nur genügend Menschen Interesse zeigen würden. Es gibt eine Reihe positiver Beispiele dafür, dass die Bevölkerung sogar eine sehr große Macht hat, wenn genügend Menschen etwas verändern wollen. Ich hoffe immer noch, dass hier eine positive Entwicklung einsetzt. Es gibt schon eine sehr erfreuliche, immer größer werdende Anzahl an Menschen, die anfangen selbst nachzudenken. Ein Grund, warum ich das hier unter anderem mache, ist es diese Anzahl zu vergrößern. Ich möchte Sie dazu ermutigen, auch etwas hierzu beizutragen. Seien Sie zu niemandem aufdringlich, aber ein paar geschickt eingestreute Fakten oder Informationen bleiben dann beim Gegenüber doch hängen und setzen dort Prozesse in Gang. Die öffentliche Meinung hat einen extrem starken Einfluß darauf, was durchsetzbar ist und was nicht.


Ein sehr gutes Beispiel dafür ist ACTA, was nun endgültig gescheitert ist, weil die Internetgemeinde dagegen sehr aktiv war und dieses auch kundgetan hat. Das ist ein sehr schönes Beispiel dafür, dass Dinge verändert werden können, wenn sich nur genügend Menschen dafür interessieren und handeln. Natürlich wird es neue Versuche der Elite in diese Richtung geben, aber gegen den Willen einer großen Anzahl von bewusst handelnden Menschen kommen sie nicht an.