Montag, 16. Juni 2014

Wer Ohren hat, der höre!


Wenn man augenblicklich seine Weltsicht nicht nur aus der Tagesschau bezieht, dann fällt auf, dass sich die Warnungen vor einem „Ereignis“ im Finanzbereich in den letzten Wochen extrem häufen. Besonders auffällig ist es dabei, dass nicht nur „die üblichen Verdächtigen“ warnen, sondern auch eine Reihe von massenmedientauglichen Personen und Institutionen. Diese Warnungsinflation lässt befürchten, dass der erste Tag X nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen könnte.

Machen wir doch einmal einen kleinen Abriss, welche Warnungen es in letzter Zeit so gegeben hat?

Da war zunächst die Europäische Zentralbank höchstselbst, die durch ihren Vizepräsident Vitor Constancio eine Crashwarnung abgegeben hatte. Auch die Deutsche Bank warnt vor einem Crash im Aktienmarkt. Der ehemalige Konzernchef der UBS und der Credit Suisse Oswald Grübel stößt in dasselbe Horn.  In einem Interview auf CNBC stellte dann kein Geringerer als Goldman Sachs Chef Lloyd Blankfein fest, dass es an einem bestimmten Punkt einen „Event“ geben wird, der die Vermögen zurücksetzt. 

Diese Warnungen werden Sie nicht in Tagesschau und Heute Journal hören, denn sie sind nicht an die breite Allgemeinheit gerichtet. In dem Pilotversuch Zypern im letzten Jahr wurden bestimmte Kreise auch vor dem Guthabenschnitt gewarnt und so wird es auch bei dem großen Rollout dieses Pilotversuchs in Europa sein. Der Aktienmarkt ist mittlerweile in USA und Teilen Europas massiv aufgebläht, das sieht auch ein Blinder. Diese Warnungen sollten als letztes Signal angesehen werden, dort nun auszusteigen.

Das „Ereignis“ oder der „Event“, von dem Lloyd Blankfein spricht, wird aber auch von einer immer größeren Anzahl von Insidern angekündigt. Es kommen dann noch Analysten wie Jim Willie, Marc Faber und viele andere dazu. Natürlich kann man nun bei jedem einzelnen dieser Insider behaupten, dass es sich hierbei um Lügner oder Desinformanten handelt, aber die schiere Anzahl dieser Aussagen sollte einen doch aufmerken lassen. Die Insider von Walter Eichelburg berichten schon länger über diese Planungen. Jüngst hat sich der Bankeninsider „V“ wieder gemeldet und berichtet, dass die Eliten jetzt in die nächste Phase gehen werden.

Dazu gesellen sich etwas fragwürdigere Quellen, wie der Pastor Lindsey Williams, der eine unmittelbare Warnung für umfassende Ereignisse herausgegeben hat.

Es gibt eine Unmenge anderer Quellen, die ein solches Szenario bestätigen. Auch der aktuelle Zeitraum ist schon länger im Fokus. „V“ nannte den 15. Juli als wichtigen Termin. Das wäre kurz nach Ende der Fußball-WM. Die aktuelle Zeit der Fußballweltmeisterschaft wäre sicher eine gute Gelegenheit, einen derartigen Event vorzubereiten. Viele Menschen auf dieser Erde sind momentan abgelenkt und das wurde auch bereits in der Vergangenheit gerne dazu genutzt, um unter der Sichtbarkeitsschwelle Dinge zu verabschieden oder in Kraft zu setzen.

Die wirklich wichtigen und gefährlichen Dinge könnten auch bereits ausgelöst worden sein, ohne dass die breite Masse etwas davon mitbekommt. Es deutet aber mittlerweile vieles daraufhin, dass wir in relativ naher Zukunft ein Ereignis mindestens mit der Tragweite von 9/11 erleben werden. Es muss etwas Spektakuläres passieren, damit man den Menschen die neuen Maßnahmen verkaufen kann.

Bitte machen Sie sich keine falschen Vorstellungen: die Veränderungen, die auf uns zukommen, werden deutlich größer und umfangreicher sein, als „nur“ ein Finanzcrash und die anschließende Umgestaltung des Finanzsystems. Wie in meinem eBook „Prophezeiungen funktionieren“ ausführlich beschrieben, werden viele Bereiche des politischen Systems, der Gesellschaft und unser aller Leben davon betroffen sein. Das sagen übrigens auch die Insider aus.

Wichtig wird es in der nun vor uns liegenden Zeit sein, seinen Kopf über Wasser zu halten und weiterhin klar und logisch zu denken. Das wird durch die Ereignisse nicht gerade einfach sein. Wenn Sie gut vorbereitet sind (siehe meinen kostenlosen Krisenratgeber), können Sie dem Geschehen mit einer gewissen Gelassenheit entgegensehen. Natürlich braucht diese Häufung der Warnungen nicht zwingend zu heißen, dass nun unmittelbar morgen etwas passieren muss.

Wenn man aber den aktuellen Zustand des Systems hinzunimmt, wird man feststellen, dass die Risse nur noch sehr schwer zu überdecken sind. Es gibt eine große Menge von Sollbruchstellen und die Eliten werden das System nicht ungeplant kippen lassen. Deshalb können sie sich nicht mehr unbegrenzt Zeit geben. Wann dieser Event konkrete Auswirkungen auf Ihr persönliches Leben haben wird, ist nicht so einfach zu sagen. Wenn Sie keine Aktien oder größeres Vermögen besitzen, könnte es durchaus sein, dass Sie auch noch ein weiteres Jahr in der Illusion leben können, Sie ginge das alles gar nichts an. Diese Zeit ist aber definitiv endlich und wahrscheinlich auch deutlich kürzer.

Wie es scheint, tut sich nun einiges hinter den Kulissen. Auch der eine oder andere im Mainstream versucht jetzt, noch eine kleine Warnung zu platzieren, um nachher sagen zu können:

 „Ich hatte es doch gesagt!“

Kommentare:

  1. gähn.... öfter mal was neues? Seit fünf Jahren die gleiche Laier, kommt man sich da nicht langsam ein wenig......hmmmm wie soll' ich's freundlich sagen.....schizo vor?

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  2. Die Dinge sind nicht weniger wahr, nur weil sie sich verzögern. Eine derartige Ballung von Warnungen gab es bisher noch nie, aber natürlich kann man das alles ignorieren.

    Passiert ist bereits sehr viel, aber wenn man nur darauf schaut, ob man persönlich davon betroffen ist, glaubt man natürlich, dass nur Panikmache betrieben wird. Gehen Sie nach Südeuropa oder in die Ukraine und erzählen sie den Menschen dort, dass doch alles wunderbar wäre.

    Ich würde sagen: Ebene 1, maximal Ebene 2...
    http://pit-hinterdenkulissen.blogspot.de/2014/05/ganz-groes-kino.html

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  3. ja genau, es ist bereits viel passiert, genauso wie auch schon die letzten 100Jahre davor. Und nun? Was ist jetzt der Punkt?

    Jeden Tag fällt ein Sack Reis um, mal isser größer mal kleiner, mal in China mal in Haselünne.

    Unabhängig wieviel Realität man diesem (paranoiden) Zeugs bemisst (die beiden beklopptesten Brüller sind ja Willie&Williams), der entscheidene Punkt ist doch wenn es so wäre: Kann ich irgendwas daran ändern? NEIN. Also warum sollte es mich interessieren. Ändert sich für das Schwein irgendetwas, wenn es auf dem Weg zum Metzger sein Ziel kennt? NEIN.

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  4. was natürlich nichts daran ändert, dass Vorsorge dennoch besser als Nachsorge ist.

    Schuldenfrei, grundschuldfreier Eigenheim mit Eigenversorgungsunterstützung, Gold, Silber, Ackerland, Aktien, Bargeld und Vorräte für ein Jahr.
    Das sollte aber eine grundsätzliche Selbstverständlichkeit sein, unabhängig davon was irgendwelche Spinner in den Kaffeesatz interpretieren.

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  5. Immerhin sehen Sie wenigstens ein, dass Vorsorge wichtig ist.

    Mit dem "ich kann ja sowieso nichts ändern" gab es bereits zwei Weltkriege, schlimme Diktaturen und vieles mehr. Wenn genügend Menschen sich für etwas interessieren und lautstark dagegen sind, kann sehr wohl etwas verändert werden. Aktuell möchten bestimmte Kreise gerade in der Ukraine den 3. Weltkrieg lostreten - das ist Ihnen also völlig egal oder was?

    Die Ignoranten sind größtenteils schlimmer, als die Ausführenden.

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  6. ehrlich gesagt, ja es ist mir vollkommen egal, liegt wohl an meiner libertären laissez-fairen Ader. Es gehören immer zwei dazu. Wer so dämlich ist für "Mutti die Freiheit am Hindukusch" zu verteidigen, der hat es einfach nicht besser verdient, als ins Gras zu beißen, richtig so. Die Welt wird besser ohne solche Idioten.
    >>95% mit denen ich mich unterhalten habe, finden das System so wie es ist ganz toll, wollen i.d.R. sogar noch mehr Staat, Hauptsache das Bier ist kalt, die WM ist bunt und das nächste IPhone kommt bald raus, tja, dann soll es wohl so sein, wenn es so kommt.

    Soll mir das etwa das Leben verderben? Nö, warum sollte ich mir über etwas den Tag verderben, was ich DEFINITIV nicht ändern kann, außer in der Klappse zu enden?

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  7. und das führt uns ja wieder zu meiner Anfangsthese: Da crasht überhaupt nix. Eine langsame kontinuierliche Drift in eine 1984-brave-new-world. Übel übel, aber mit Crash hat das rein garnix zu tun.
    Wie ich heute lese, die Zentralbanken bereits 50% der Aktien halten, zudem schon vorher 80% der Anleihen hielten, dann sind es demnächst 100%/100%, dann haben wir eben den weltweiten Sozialismus. Was soll da denn bitte schön crashen?

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