Freitag, 31. Oktober 2014

Die Hacker kommen – schon im November?

Hacker



Wie mir aus einer validen Quelle zugetragen wurde, gibt es bei einer großen deutschen Bank eine sehr ernst zu nehmende Warnung vor einem Hackerangriff am 5. November. Sie nimmt diese Informationen zumindest so ernst, dass sie konkrete Vorbereitungen für diesen Fall trifft.

Nun kann die o.g. Warnung immer noch eine Fehlinformation sein, der Angriff wird aufgrund des Leaks verschoben oder er findet gar nicht mehr statt. Es könnte aber auch der Startschuss für umfangreiche Entwicklungen sein, wenn viele Banken betroffen wären oder auch die getroffenen Maßnahmen der Bank wirkungslos sind.

Vor zwei Wochen gab es ja in den USA eine entsprechende Großübung für einen derartigen Fall. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine solche Übung innerhalb kurzer Zeit dann Realität wird. Schon länger werden immer wieder Warnungen öffentlich ausgesprochen, dass Hackerangriffe auf Banken oder die Infrastruktur schlimme Folgen haben könnten.

Nun machte am 28. Oktober die Washington Post mit der Meldung auf, dass eine chinesische Hackergruppe identifiziert worden wäre, die sehr gut sei und in der Vergangenheit auch ziemlich erfolgreich gewesen sein soll. Der Name dieser Gruppe wäre Axiom und hätte sich speziell in dem Bereich komplexer Cyber-Spionage hervorgetan. Damit wird das Thema der Hacker auf jeden Fall wieder ins Bewusstsein gerufen. Vielleicht hätte man damit aber auch gleich einen Schuldigen aufgebaut, wenn am 5. November tatsächlich ein Angriff auf Banken erfolgen sollte.

Ein derartiger Hackerangriff könnte tatsächlich eine sehr gute Möglichkeit sein, die großen Veränderungen im System auszulösen und zu begründen. Offiziell würden die Schuldigen dann natürlich in Russland oder China sitzen, was zusätzlich ungemeint praktisch ist. Ich habe vor Kurzem ein sehr wahrscheinliches Szenario für die nähere Zukunft aus verschiedensten Quellen und Schlussfolgerungen erstellt, das interessanterweise mit genau so einem Hackangriff beginnt (zu lesen in meinem neuen eBook „Kein Zufall !“).

Wie wir aus verschiedenen Quellen hören, soll der Beginn der Systemänderung durch zwei kurz aufeinanderfolgende unterschiedliche Ereignisse ausgelöst werden. Eines davon könnte sehr gut ein Hackerangriff sein. Wir werden sehen ob und was nächste Woche passiert?

Wenn der Postmann dreimal klingelt – bzw. die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ nun schon zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit vor einem großen Crash im Finanzsystem warnt, dann sollte man das ernstnehmen und erkennen, dass die Dinge nicht mehr so lange noch gut gehen können. Sie sind hoffentlich darauf mittlerweile gut vorbereitet (siehe u.a. mein kostenloser 220-seitigen Krisenratgeber). Sollten tatsächlich großflächig Computer im Bankensystem oder auch der Infrastruktur lahmgelegt werden, dann geht in unserem System mittlerweile fast nichts mehr. Das deutlich angeschlagene und ins Wanken geratene Finanzsystem dürfte einen derartigen Schlag nicht mehr verkraften können, selbst wenn man innerhalb weniger Tage die technischen Probleme wieder lösen würde.

Hoffen wir einmal, dass die o.g. Warnung sich als gegenstandslos herausstellt, längerfristig ist aber die Wahrscheinlichkeit für einen derartigen Event (schwarzer Schwan) sehr hoch. 

Bild: © aetb - Fotolia.com



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