Montag, 10. November 2014

25 Jahre Mauerfall - unerwartet und aus Versehen?

 9.11.1989 – vor 25 Jahren ist die Mauer gefallen und wie uns seitdem von unseren Massenmedien erklärt wurde, völlig unerwartet und sogar „aus Versehen“ an diesem Datum. Nun zeigt uns erstaunlicherweise das ZDF, dass diese Aussage in das Reich der Fabeln gehört.

In der Sendung History zum Mauerfall, die aus Zusammenschnitten von damaligen Fernsehbeiträgen und Aufzeichnungen von Stasi-Telefongesprächen zusammengesetzt wurde, hören wir ganz am Anfang schon erstaunliche Dinge.

Uns wurde bis dahin ja immer erzählt, dass Günther Schabowski in der berühmten Pressekonferenz vom 9.11.1989 aus Versehen die Reisefreiheit „unverzüglich“ bekannt gegeben hätte. Mir war schon immer klar, dass an diesem Datum nichts zufällig passiert und es definitiv genauso geplant war.

In dieser History-Sendung wundern sich nun Stasi-Beamte in einem mitgeschnittenen Telefongespräch, dass die damalige Deutsche Bundespost bereits am 8.11.1989 Funkmasten vor dem Brandenburger Tor aufstellt und Kabel verlegt. Irgendjemand schien gewusst zu haben, dass dort am nächsten Tag die Infrastruktur stehen muss, damit Fernsehsender weltweit die Ereignisse übertragen und berichten können.
Kurze Zeit später erfahren wir aus einem weiteren Stasi-Telefongespräch noch vor der berühmten Pressekonferenz mit Schabowski, dass der amerikanische Sender NBC am 9.11.1989 von 22 Uhr bis 1 Uhr Leitungen dort gebucht hat. Bei NBC wusste man also ziemlich genau, wann es an der Grenze etwas zu berichten geben wird und zwar auf die Stunde genau.

Dass die Mauer sehr bald fallen würde, wusste auch der damalige Oberbürgermeister von Berlin Walter Momper laut eigener Aussage in mehreren kürzlichen Interviews auch schon Tage vorher. Man begann unmittelbar, für den Ansturm der Ost-Berliner auf West-Berlin zu planen. Nach eigener Aussage kannte er aber nicht das genaue Datum der Maueröffnung.

Die Mauer ist also weder unerwartet noch aus Versehen zu diesem Zeitpunkt gefallen. Diese Mär, die uns 25 Jahre immer wieder aufgetischt wurde, ist demnach nachweislich falsch gewesen. Was an der ganzen Geschichte muss denn dann noch korrigiert werden?

Wie wir hier erfahren, wurde der Abzug aller sowjetischen Truppen aus Deutschland nicht als Ergebnis der 2+4-Vertragsverhandlungen beschlossen, sondern bereits im Dezember1988!

Ich möchte die Leistung der ostdeutschen Menschen in keinster Weise schmälern, sie sind mutig und in dem Bewusstsein, dass ihr Staat auch auf sie schießen könnte, auf die Straße gegangen. Honnecker hätte dieses wohl auch tatsächlich tun wollen, es kam dann aber „von irgendwo ein Befehl“ und das Ganze passierte daraufhin glücklicherweise nicht. Honnecker war kurz danach Geschichte.

Der Zusammenbruch des Ostblocks und der Sowjetunion wurde geplant und gezielt durchgeführt und das nicht nur von Gruppen in der Sowjetunion, sondern von den Eliten im Hintergrund. In den USA waren bestimmte Gruppierungen davon durchaus informiert, weswegen Überläufer wie Anatoliy Golitsyn bei CIA & co. auf völlig taube Ohren bei dem Thema stießen, als sie vor einem geplanten und vorgetäuschten Zusammenbruch der Sowjetunion und des Kommunismus im Ostblock warnten. Golitsyn schrieb daraufhin das Buch „New lies for old“, das 1984 erschien und sehr genau das beschrieb, was fünf bis sechs Jahre später genau so dann eintraf. Wenn man anderen Quellen glauben darf, war sogar der Termin des Mauerfalls bereits zwanzig Jahre vorher exakt bekannt.

Es ist in der Vergangenheit nur wenig durch „Zufall“ passiert und in der Zukunft wird es auch nur wenig Zufälle geben, wie ich in meinem neuen eBook „kein Zufall“ ausführlich beschrieben habe. Die damaligen DDR-Bürger haben Großes geleistet und vor allem durch ihren Mut und ihr gewaltfreies Verhalten ein Beispiel gegeben, wie man gegen Unrecht aufstehen kann.

Der Zusammenbruch des Ostens wurde aber lange vorher geplant und ist ein Teil des Weges zur Neuen Weltordnung. Der nächste Meilenstein ist nun der Zusammenbruch des Westens, der genauso geplant ist und voraussichtlich in den nächsten Monaten offen zutage treten wird. Sie sind darauf hoffentlich gut vorbereitet.

Zitate aus Anatoly Golitsyn „New lies for old“ von 1984, Seite 338ff:

„Brezhnev's successor may well appear to be a kind of Soviet Dubcek“ -
„Breschnews Nachfolger mag als eine Art sowjetischer Dubcek erscheinen“ (Dubcek war der Vater des „Prager Frühlings“, der versuchte, den Kommunismus in der Tschechoslovakei zu beenden, was dann ja gewaltsam niedergeschlagen wurde).

„Political liberalization and democratization would follow“ - „Politische Liberalisierung und Demokratisierung würde folgen“
„The liberalization would be spectacular and impressive“ - „Die Liberalisierung würde spektakulär und beeindruckend sein“

„The posts of president of the Soviet Union and the first secretary of the party might well be separated.The KGB would be reformed. Dissidents at home would be amnestied; those in exile would be allowed to return, and some would take up positions of leadership in government.“ - „Die Posten des Präsidenten der Sowjetunion und des ersten Vorsitzenden der (kommunistischen) Partei würden separiert. Der KGB würde reformiert. Dissidenten zuhause würden amnestiert; jenen im Exil würde erlaubt, zurückzukehren und manche würden Führungspositionen in der Regierung einnehmen.“

„Leading dissidents might form one or more alternative political parties. Censorship would be relaxed; controversial books, plays, films, and art would be published, performed, and exhibited.“ - „Führende Dissidenten würden eine oder mehrere alternative politische Parteien gründen. Die Zensur würde gelockert; kontroverse Bücher, Theaterstücke, Filme und Kunst würde veröffentlicht, gespielt und ausgestellt.“

„There would be greater freedom for Soviet citizens to travel.“ - „Es gäbe eine größere Freiheit für die Sowjet-Bürger zu reisen.“
„...demolition of the Berlin Wall might even be contemplated“ - „...der Abriss der Berliner Mauer würde ebenfalls in Erwägung gezogen“

„The disappearance of the Warsaw Pact...“ - „Das Verschwinden des Warschauer Pakts...“

„Liberalization in the Soviet Union and Eastern Europe would provide additional stimulus to disarmament“ - „Die Liberalisierung ider Sowjetunion und Osteuropa würde eine weitere Stimulierung zur Abrüstung hervorrufen.“

Kommentare:

  1. Die Offenbarungen von Fatima waren nicht 1917 abgeschlossen, sondern das heute noch lebende Seherkind Lucia (im Karmel von Coimbra) erhielt im Laufe der Jahre immer wieder Ermahnungen des Himmels. Interessant ist, was Lucia nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems 1989/90 sagte:

    „Laßt Euch nicht täuschen durch die Ereignisse, die in Europa Platz greifen: Dies ist eine Täuschung! Rußland wird nicht bekehrt werden, bis Rußland die Geißel für alle Nationen wird. Rußland hat die Geißel zu sein, um alle Nationen zu schlagen. Rußland ist das Werkzeug, das der Ewige Vater gebrauchen wird, um die Welt zu bestrafen: Denn Rußland wird den Westen überfallen, und mit Rußland wird China in Asien einfallen. Meine Worte werden verdreht. Die Oberen in der Kirche und die Priester tun dies, um unsere Kinder zu verwirren und sie glauben zu machen, der Weltfriede sei gekommen, und die Bekehrung Rußlands sei da. Dies ist nicht der Fall. Die Welt befindet sich in großer Gefahr. Wenn die Welt nicht umkehrt, wird sie in einem schmerzlichen Krieg hineingestürzt werden. Die Wende in Osteuropa führt nicht zum Frieden!“

    (aus dem Buch von DrDr. Helmut WALDMANN)

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  2. „ Die Marxisten im Osten liegen keinesfalls so zerstört am Boden , wie es die freimaurerischen Massenmedien im Westen einer völlig desinformierten Bevölkerung vorzutäuschen vermögen.
    Zur Illustration der Stärke, welche die Herrscher im Kreml auch nach der Perestrojka haben, möchte ich jetzt eine Hintergrundinformation des in Liechtenstein erscheinenden internationalen Nachrichtendienstes „CODE Nr.12/1990“ zitieren. In dieser Nummer ist unter anderem folgendes zu lesen:
    Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob der kommunistische Block auseinanderfalle. Aber in Wirklichkeit hat Rußland die vollständige Kontrolle über
    den Liberalismus-Prozeß und folgt genauestens den Anweisungen eines 1982 vom KGB erarbeiteten Planes, erarbeitet von Yuri Andropow und dem KGB.

    Einige der Schlüsselelemente in diesem Drehbuch sind:
    Die Sowjetunion täuscht eine wirtschaftlichen Zusammenbruch vor. Die Sowjetunion ist in Wahrheit viel stärker als es dem Westen weisgemacht wird. Die sowjetische Presse beklagt einen Mangel an Seife und Toilettenpapier, während der Kreml gleichzeitig alle 37 Tage ein neues Multi-Milliarden
    Dollar teures Atom-U-Boot aus Titanium baut, wie es sich das amerikanische Verteidigungsministerium nicht leisten kann. Rußland soll - so der Plan - den Kommunismus als tot erklären, den Kalten Krieg als beendet und eine neue Welle an Demokratie in der Sowjetunion und dem Ostblock entstehen lassen. Kommunistische Parteien im gesamten Ostblock sollen sich unschuldige Namen - zum Beispiel Sozialdemokraten - zulegen, reorganisiert werden, mit weniger bekannten Kommunisten an der Spitze. Auch soll die Geheimpolizei „öffentlich“ aufgelöst, in Wirklichkeit aber umgetauft, reorganisiert und fortgesetzt werden. Oppositionsgruppen soll erlaubt sein, sich auszudehnen, aber mit starker Infiltration von Kommunisten und der Geheimpolizei. Gefälschte Wahlen sollen mit starker Unterstützung der Medien abgehalten werden. Der Name Kommunismus wird aus dem Politgeschehen verschwinden und ein Name ähnlich wie demokratischer Sozialismus soll angenommen werden. Die Sowjets werden die spektakulärste Abrüstungskampagne, die die Welt gesehen hat, starten, mit großen „öffentlich“ vorgetragenen Konzessionen, mit Unterzeichnungen und Verträgen. Sodann sollen diese Verträge und alle früheren massiv gebrochen werden, während dies gleichzeitig geleugnet wird...

    Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Defense Intelligence Agency (DIA), des Nachrichtendienstes des amerikanischen Verteidigungsministeriums, stellt fest:
    Einige Hunderttausend sowjetische Militärberater sind noch in Kuba, Libyen, Vietnam, Angola, Äthiopien, Laos, Kambodscha, Indien, Afghanistan, Irak und in mindestens 14 Ländern in Afrika gemäß diesem Bericht stationiert.
    Der Bericht hält auch fest, daß die Sowjets 620 Nuklearbomber gegenüber 244 der USA besitzen. Die Sowjets produzieren im Jahr 45 neue Bomber und 700 neue Kampfflugzeuge. Die sowjetische Produktion von neuen Hochleistungs-Kampfpanzern, T-80 und T-90, mit Granaten abweisender Panzerung, erreicht derzeit 3500 Stück im Jahr - zu dem Vorsprung von bereits 50.000 Panzern, den die Sowjets vor den USA haben.

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  3. Die Perestroika-Täuschung von Anatoliy Golitsyn auf deutsch! –

    http://www.zeitdiagnose.de/images/anatolygolitzyn/Golitsyn_Perestroika.doc

    Wer also verstehen will, warum es zu dem prophezeiten Krieg kommen wird, der kann es sich jetzt bequem auf deutsch erklären lassen, und zwar nicht von irgendwem, sondern von einem ehemaligen KGB-Major höchstpersönlich. Aber Vorsicht, ein bisschen selber denken muss man dabei schon noch.

    Die sowjetische Langzeitstrategie ist der Hintergrund, vor dem die Fatima-Prophezeiung erst richtig verstanden werden kann. Genau diese Strategie war nämlich gemeint, als die Fatima-Seherin Lucia im Jahr 1990 schrieb:

    “Lasst Euch nicht täuschen durch die Ereignisse, die in Europa Platz greifen: Dies ist eine Täuschung! Russland wird nicht bekehrt werden, bis Russland die Geissel für alle Nationen wird. (…) Denn Russland wird den Westen überfallen, und mit Russland wird China in Asien einfallen. Meine Worte werden verdreht. Die Oberen in der Kirche und die Priester tun dies, um unsere Kinder zu verwirren und sie glauben zu machen, der Weltfriede sei gekommen, und die Bekehrung Russlands sei da. Dies ist nicht der Fall. Die Welt befindet sich in grosser Gefahr. Wenn die Welt nicht umkehrt, wird sie in einen schmerzlichen Krieg hineingestürzt werden. Die Wende in Osteuropa führt nicht zum Frieden!”

    Und ich sage es hiermit noch einmal ganz deutlich: Nur vor dem Hintergrund dieser Langzeitstrategie kann man das prophezeite Szenario verstehen und korrekt einordnen. Alle anderen Spekulationen von einer sogenannten “Einkreisung und Provokation Russlands” bis hin zum marxistischen Standpunkt “der Kapitalismus braucht einen Krieg um von seinen inneren Widersprüchen abzulenken” oder um “Geschäfte zu machen” führen zwangsläufig in die Irre!

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  4. @Leo

    So es denn so ist, daß dies die wirkliche Aussage von Fatima ist, dann würde ich mal sagen, tragen genau die Leute, die die Fatima Prophezeiungen nicht beizeiten veröffentlicht haben, um das Trugbild, was da eventuell seitens des Ostens errichtet wurde, zu verhindern, die Mitverantwortung, für diese Desinformation. Warum sollte man den Menschen, die dies getan haben, nun auf einmal glauben, daß dies nun die wahre Prophezeiung darstellt?

    Prophezeiungen an sich, sind so eine "Sache", denn sie implizieren, daß die Welt ausschließlich kausalen Kräften ausgesetzt ist. Also zu 100% folgerichtig ist. Meine Erfahrung ist eine Andere. Die Welt wird vielmehr durch eine Trinität geknetet. Es wirken in hierarchischer Abfolge, Singularität, Dualität, sowie Kausalität. Der Einende Gott, der schöpferische Gott, und der bestimmende Gott. Oder auch Heiliger Geist, Sohn, und Vater.

    Daß bedeutet, daß es neben der Kraft, welche für die Folgerichtigkeit von Geschehen zuständig ist, durchaus auch die Ursprungskraft der Dualität auf die Welt wirkt, sodaß Jederzeit ebenso ein Abweichen von der Kausalität, und damit von der Vorhersagbarkeit, möglich ist. Vor allen Dingen, da die Schöpferkraft Urgrund des Bestimmbaren Kausalen ist, und somit "stärker" ist.

    Das gilt für jegliche Prophetie. Sie ist möglich, es gibt jedoch weiterhin die Möglichkeit des nicht so Werdens, sodaß Prophetie eigentlich erst dann ihren Sinn entfaltet, wenn sie die Möglichkeit aufzeigt, wie man mittels eines schöpferischen Aktes, die eventuell kausale Folgerichtigkeit die zu einem negativen Ereignis führt, abwenden kann.

    Um es einfach zu sagen, was nützt mir eine Prophetie zu einem schlechten Ereignis, wenn sie mir nicht die Möglichkeit aufzeigt, wie dies zu verändern sei, und wenn nicht veränderbar, wie damit umzugehen sei?

    Gruß aus Bremen

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