Mittwoch, 12. Dezember 2012

2013 - Europa brennt ?


Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende entgegen und es ist nun Zeit, wieder einen Blick auf das folgende Jahr zu werfen. Zunächst die gute Nachricht:

Es wird auch ein 2013 geben !


Die Welt geht nicht am 21.12.2012 unter, das verspreche ich Ihnen hiermit. Ich habe diesen Artikel unter das Motto „Europa brennt ?“ gestellt. Sie sehen auf dem Bild zwar nur den Euro brennen, heutzutage wird von den Politikern Europa ja mit dem Euro praktisch gleichgesetzt. Letztendlich wird aber auch das, was dem Euro widerfährt, dann ebenfalls Europa zuteilwerden.

Der Euro brennt eigentlich schon das ganze Jahr 2012 hindurch, aber bisher ist er noch nicht verbrannt. Ich möchte zunächst einmal einen Rückblick auf meine Prognosen für 2012 machen und stelle selbstkritisch fest, dass es den Euro wohl auch noch 2013 geben wird. Man hat es geschafft, ihn 2012 zu bewahren und ich gehe davon aus, dass er den Rest des Jahres überleben wird, wenn auch der Dezember durchaus noch einmal kritisch sein könnte.
Wir wissen nun aber auch durch Nigel Farage, warum der Euro unbedingt gehalten werden soll und nicht einmal Griechenland herausgelassen wird. Er hat von einem Gespräch mit Angela Merkel berichtet. Als er ihr sagte, dass es doch nun vielleicht Sinn machen könnten, Griechenland endlich aus dem Euro zu entlassen, damit es wieder auf die Beine kommt, meinte Frau Merkel: „Nein, Herr Farage, wenn Griechenland den Euro verlässt, würden alle Länder das machen, und das wäre das Ende unseres europäischen Traumes.“

Das Problem ist offensichtlich nicht die Angst, dass diese Staaten dann völlig untergehen, sondern die Angst, dass es diesen Staaten nach einer gewissen Zeit dann besser gehen könnte.
Da das „europäische Projekt“ aber nicht scheitern darf, wäre eine solche Entwicklung für gewisse Kreise fatal. Demnach würde Griechenland noch lange im Euro verbleiben. Die Frage stellt sich natürlich, wie lange es noch machbar ist, ohne dass man sich der Lächerlichkeit preisgibt?
Grundsätzlich konnte man in 2012 bisher nach wie vor der Illusion aufsitzen, dass alles völlig normal läuft - zumindest, wenn man mit Scheuklappen auf Deutschland oder Österreich blickt. Nach Südeuropa darf man da natürlich nicht schauen.
Viele Menschen hierzulande haben aber genau diesen Tunnelblick, da sie selbst bisher von der Krise noch nichts spüren. Eigentlich spüren Sie die Krise ja jetzt bereits, aber abhängig davon, wie eng Ihre finanziellen Verhältnisse sind, fällt ihnen das noch gar nicht auf. Die Inflation hat nämlich bei Gütern und Leistungen des täglichen Bedarfs bereits massiv angezogen. 20% Preissteigerung innerhalb eines Jahres sind da bereits völlig normal.


Wenn Sie gut situiert sind, stört es Sie zunächst wenig, ob Sie für ein Bauernbaguette bei Penny anstelle von 55 Cent nun 79 Cent berappen müssen. Wenn das Geld bei Ihnen aber bisher gerade so gereicht hat, dann bekommen Sie ein Problem, wenn es sich nicht nur um das Baguette handelt, sondern fast alle Lebensmittel derartige Preisentwicklungen ereilt haben.

Das wird in 2013 weitergehen und sich deutlich verstärken. Beim Strom ist das ja bereits vorangekündigt. Glauben Sie wirklich, dass Öl und Benzin in 2013 deutlich billiger werden wird ?

Dazu passt auch eine Aussage von Alois Irlmaier, einem der besten deutschen Seher überhaupt: „in Deutschland vor dem Ausbruch der Unruhen gibt es eine hohe Inflation und Steuern, die keiner mehr bezahlen kann.“
In 2012 ist bisher kein „Black-Swan-Event“ passiert, daher scheint alles an der Oberfläche so weiter zu laufen, wie bisher.
Trotzdem haben sich in 2012 sehr wichtige Dinge ereignet, die uns in naher Zukunft noch massiv beschäftigen werden. Von besonderer Tragweite ist hier der Europäische Stabilitätsmechanismus ESM, der einen ganz entscheidenden Meilenstein zum europäischen Einheitsstaat darstellt. Der ESM wird der Hauptangelpunkt sein, an dem dann Enteignungs- und Zwangsmaßnahmen für die Bevölkerung verargumentiert werden dürften. Im August hatte ich den ESM bereits ausführlich unter die Lupe genommen. 


Erstaunlich war in 2012, dass bereits im August ganz offiziell über Zwangsanleihen und Reichensteuern gesprochen wurde. Ich hatte in meinem Prognose-Artikel vom Juni 2012 auf hartgeld.com für den Rest des Jahres geschrieben: „Welche finanziellen Gemeinheiten wir hier in Deutschland zu erwarten haben, werden wir in den nächsten Monaten wahrscheinlich sehr schnell mitbekommen.“
Es stand dort auch: „Ich rechne damit, dass man deshalb eine Spaltung Europas durchführen dürfte. Die „ganz großen“ vereinigten Staaten von Europa wird es nicht geben, also nimmt man zunächst diejenigen Länder, bei denen das noch durchgeht.“
Diese Spaltungsbewegung ist nun auch immer deutlicher zu sehen. Insbesondere England scheint sich von der EU zu entfernen. Ich denke aber, so langsam reift auch bei den Eliten die Einsicht, dass man den europäischen Einheitsstaat nicht gleich mit allen aktuellen Mitgliedern verwirklichen können wird. Zunächst wird wohl Großbritannien meiner Meinung nach sehr bald die EU verlassen und sich Richtung USA wenden. Auch das eine oder andere osteuropäische Land wird man nicht in einen solchen Staat zwingen können.

Zuletzt wird man sich auch eingestehen müssen, dass selbst einige Euro-Länder zunächst einmal wieder ausgeklammert werden müssen. Es ist schwer zu sagen, wann dieser Schnitt dann tatsächlich durchgeführt werden wird.

Grundsätzlich ist von meinen früheren Prognoseartikeln alles weiterhin gültig geblieben. Es hat sich nichts als überholt oder falsch herausgestellt. Einzig die Zeiträume sind doch deutlich größer, als erwartet. Es muss auch in 2013 noch nicht der ganz große Crash kommen, nach dem dann erst einmal gar nichts mehr geht. Es sieht eher nach einer Wellenbewegung nach unten aus. Eine gerne von mir zitierte Prophezeiung von der Katharina aus dem Ötztal (1883-1951) bringt das zu erwartende Szenario gut auf den Punkt:

„Die Not wird groß und größer, und man sagt zueinander: es kann nicht mehr gehen, es geht nimmer, und es geht doch noch weiter. Es geht viel länger abwärts, als die Leute zuerst meinten.“

Alle Entwicklungen folgen nach wie vor der prognostizierten Linie. Seien Sie sicher, ich freue mich nicht auf den Zusammenbruch. Ich genieße durchaus auch jeden Monat, der noch „normal“ ist, denn wenn dieses erst einmal vorbei ist, kommt eine „normale“ Zeit so schnell nicht wieder.

Auf der anderen Seite weiß ich aber auch, dass jedes Aufschieben die Probleme am Ende nur vergrößern wird. Wenn Sie ein kleines Loch im Zahn haben und schnell zum Zahnarzt gehen, wird er einmal kurz bohren, eine Füllung machen und nach fünf Minuten sind Sie wieder heraußen. Warten Sie und ignorieren es, sitzen Sie dann ein paar Monate später für Stunden beim Zahnarzt und verlieren Ihren Zahn oder bekommen zumindest eine Krone verpasst. Das kostet Sie dann ein Vermögen und ist dennoch unvermeidlich, denn Löcher im Zahn verschwinden nun einmal nicht von alleine wieder. Irgendwann wird Sie auch der Schmerz zum Zahnarzt treiben.
Genauso verhält es sich momentan mit der Wirtschaft und den Regierungen. Je später die unvermeidlichen Dinge kommen, desto schmerzhafter werden sie.

Schauen wir nun in Richtung 2013, wobei ich den Zeitraum eher auf 2013-2015 ausdehen möchte. Diese drei Jahre werden definitiv sehr viele Veränderungen mit sich bringen. Das sagen sehr viele gute Quellen aus. Es gibt aber durchaus eine Chance, dass auch 2013 bei uns der ganz große Crash noch ausbleibt. 2013 wird aber definitiv anders als 2012, denn die Wirtschaft ist bereits jetzt auch in Deutschland im Sturzflug.
In der letzten Krise hat man durch die Kurzarbeitsregelung ja einen größeren Kahlschlag bei den Arbeitsplätzen verhindern können. Zusätzlich haben Maßnahmen wie die Abwrackprämie dazu beigetragen, den Umsatz nicht völlig einbrechen zu lassen. Die spannende Frage ist nun, ob es erneut gelingen wird, so die Folgen der erneuten Krise abzumildern ?

Meine Prognose ist hier leider negativ. Es wird ja bereits damit begonnen, derartige Maßnahmen erneut einzuführen und eine gewisse Zeit lang werden diese auch Schlimmeres verhindern. Es gibt dieses Mal allerdings eine Reihe von Parametern, die anders ausfallen, als 2008.

2008 hatten wir finanziell starke Staaten, die „Rettungsaktionen“ für Banken und Konjunkturpakete locker finanzieren konnten. Das ist heute bei den meisten Staaten nur noch sehr eingeschränkt möglich.

Während Deutschland als Exportnation zuletzt Asien und die sogenannten BRIC-Staaten wie Brasilien oben gehalten haben, da sie eifrig deutsche Waren importiert hatten, sind nun auch dort wirtschaftliche Schwierigkeiten vorhanden. Sogar China bekommt aktuell massive Probleme. Es gibt diesmal praktisch kein Land der Welt, das dem negativen Trend trotzen würde.

2008/2009 ging die Wirtschaft als Folge der Bankenkrise nach unten. 2012 stürzt die Weltwirtschaft ab, ohne dass ein externer Auslöser dafür verantwortlich wäre.
Dafür droht aber, dass demnächst ein oder mehrere entsprechende „Black Swan Events“ hinzukommen könnten. Hintergrund ist natürlich, dass 2009 mit den Maßnahmen nur Zeit erkauft, aber nichts gelöst wurde. Wie bei der Abwrackprämie für alte Autos sehr ersichtlich, verschiebt dieses den Konsum nur zeitlich nach vorne. Dafür wird der Markt später dann umso heftiger einbrechen. Das ist ohne große hellseherische Fähigkeiten vorherzusagen und es trifft für fast alle weiteren Maßnahmen genauso zu. Es hat uns drei Jahre Zeit gebracht, aber leider kommen diese Dinge nun mit noch viel größerer Wucht zurück. Es sieht sehr danach aus, dass genau dieses 2013 geschehen wird.

Es gibt doch tatsächlich nun wieder Menschen, die einen als Schwarzseher titulieren und gerne glauben möchten, dass alles doch nicht so schlimm ist. Dabei ist die vergleichbare (eher sogar noch weniger schlimme) Situation gerade einmal vier Jahre her. Alles spielt sich genauso wie damals ab und deshalb kann man mit fast 100% Wahrscheinlichkeit vorhersagen, dass es mindestens wieder so werden wird, wie 2009. Das wäre dann allerdings der Best Case !

Wie bereits oben beschrieben, kommen diesmal eine Reihe weiterer negativer Faktoren dazu. Außerdem befinden sich immer mehr Staaten der Südschiene Europas bereits am Rande oder in einer Depression. Dort ist auf absehbare Zeit keine Besserung zu erwarten, eher im Gegenteil.

Dafür werden wir im nächsten Jahr wohl sehr stark mit dem Thema neue und höhere Steuern und Abgaben beglückt werden. Für uns alle wird es in naher Zukunft so aussehen, dass wir viel weniger Geld zur Verfügung haben, die Preise für alle wichtigen Güter aber massiv in die Höhe schießen werden.

Ich persönlich würde voraussagen, dass für die meisten Menschen spätestens 2015 das neueste Handy oder die nächste Fernreise kein Thema mehr sein dürfte. Nicht dass es diese Dinge dann nicht mehr gäbe, aber die meisten Menschen werden zu diesem Zeitpunkt zusehen müssen, wie sie ihre grundlegenden Bedürfnisse decken können. Da bleibt für derartige Dinge kein finanzieller Raum mehr. Sehr schön heute zum Teil in Südeuropa bereits zu beobachten.

Ist das eine negative Nachricht ?
Oberflächlich gesehen vielleicht schon, aber dadurch werden die Menschen auch wieder zu den wichtigen Dingen des Lebens geführt. Wie bereits oft geschrieben, wird es große Veränderungen zum Besseren geben. Es ist allerdings ein großer Irrtum zu glauben, dass diese positiven Veränderungen vom Himmel fallen werden. Die Menschen an sich werden sich verändern müssen und das geschieht leider selten freiwillig.  Es ist nichts grundsätzlich Verwerfliches daran, ein Handy zu benutzen oder ab und an zu verreisen. Wenn aber dieses der gesamte Lebensinhalt wird, oder jedes Jahr ein neues Handy „unbedingt gebraucht wird“ und das alte dann auf den Müll wandert, dann ist etwas ganz offensichtlich aus den Fugen geraten.

Weiterhin wird jeder, der in einer größeren Firma arbeitet bestätigen können, dass dort immer mehr der Wahnsinn vorherrscht. Auch sind die Voraussetzungen zu einer höheren „Führungskraft“ zu werden immer weniger Leistung, dafür immer mehr „Ellenbogen“ und ein großes Mundwerk. So sehen dann die Manager oder auch Politiker zum großen Teil aus. Hier muss ein grundlegendes Umdenken stattfinden.
Von daher ist diese Entwicklung langfristig gesehen eher positiv, wenn dadurch entsprechende Denkprozesse bei den Menschen in Gang gesetzt werden.

Aus den oben genannten Fakten würde ich für die nächsten ca. zwei Jahre folgende Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland/Österreich/Schweiz aufstellen:

  • Preissteigerungen verschärfen sich deutlich bei allen Dingen des täglichen Bedarfs
  • Zunächst erleben wir eine Entwicklung wie 2009: Kurzarbeit, Gehaltskürzungen, etc., dann immer mehr Entlassungswellen, Insolvenzen, usw.
  • Neue Jobs werden immer weniger zu finden sein, diejenigen, welche noch in Lohn und Brot stehen, werden starke Einschränkungen (Gehalt, Urlaub, Sozialleistungen) zu erdulden haben.
  • Der Staat erhebt neue Steuern, Zwangsanleihen, usw. von denen, die noch etwas besitzen. Renten, Pensionen usw. werden gekürzt.
  • Der Mittelstand beginnt sich immer mehr aufzulösen. Wer noch einen brauchbar bezahlten Job hat, gehört dazu, alle anderen, die nicht vorgesorgt haben oder familiär aufgefangen werden, fallen nach unten.
  • Immobilien werden sehr günstig, da viele Menschen aus Kostengründen wieder zusammenziehen werden. Letztendlich unwichtige Güter wie Autos, Unterhaltungselektronik, Mode verfallen im Preis. Ausgenommen bleiben nur absolute Luxusartikel, für welche eine nach wie vor sehr reiche Oberschicht einen Bedarf hat.
  • Es kommt zu ersten Ausfällen von Dienstleistungen oder auch bestimmen Gütern aufgrund von Insolvenzen oder fehlenden Mitteln (Müll, Krankenversorgung, Strom, Polizei, Straßen und Verkehr, etc.).
  • Durch den zusammengebrochenen Konsum gibt es die nächste Insolvenzwelle. Auch viele Einzelhändler werden schließen, ganze Einkaufsmeilen stehen leer und verfallen.
  • Die Infrastruktur verfällt zusehends. Längere Stromausfälle, schlechte und kaputte Straßen sind an der Tagesordnung. Polizei, Krankenhäuser usw. funktionieren immer eingeschränkter, immer mehr Leistungen erhält man nur gegen Barzahlung. Das Krankenversicherungssystem bekommt auch Brüche.
  • Es werden Lebensmittelmarken eingeführt, große Geldbeträge für Rentner, Hartz IV oder andere gibt es vom Staat nicht mehr.
  • Unruhen verstärken sich insbesondere in größeren Städten. Mehr und mehr wird jeder für seine eigene Sicherheit zu sorgen haben.
  • Zu einem Zeitpunkt X „bricht es dann“, die Menschen revoltieren.

Das ist die Entwicklung, wie sie sich über mehrere Jahre hinziehen könnte. Es kann aber auch durchaus plötzlich in dem einen oder anderen Bereich eine kurzfristige Verschärfung eintreten. Beispielsweise kann die Währung sehr schnell wertlos werden. Dann haben wir die Lebensmittelmarken, die übrigens schon lange fertig gedruckt in den Landratsämtern bereitliegen, auch sehr schnell.

Ein Schreckensszenario ?

Vielleicht, aber bereits heute schon in vielen Städten der USA, in Südeuropa, in Osteuropa genau so zu beobachten. Daher ist die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens auch sehr hoch, da es praktisch keine vernünftigen Gründe gibt, warum das hier nicht genauso passieren soll. Diese Entwicklung ist auch völlig logisch, wenn man vorurteilsfrei den Fakten ins Auge blickt. Solange nichts grundlegend an dem System geändert wird, gehen wir genau diesen Weg.

Wir haben in Deutschland und Umgebung nur den Vorteil, etwas hintendran zu sein. Wir können alles, was auch bei uns geschehen wird, vorher in anderen Ländern anschauen.

In 2013 und den Folgejahren wird auch die Staatsmacht immer stärker und härter auftreten. Raubrittermethoden, wie unlängst die Kontrollen der Steuerfahndung am Kölner Hauptbahnhof sind nur der Anfang. Wir kommen immer mehr in eine Situation, in der grundsätzlich jeder erst einmal verdächtig ist. Insbesondere Menschen, die noch frei und unabhängig sind, werden mit einem gewissen Automatismus in die Nähe der Illegalität gerückt werden. Das wird bis zu einer Art erneuten Diktatur führen, sofern die Menschen dieses zulassen werden, sei diese nun national oder über die EU ausgeübt. Ich gehe aber davon aus, dass der deutsche Michel erst sehr spät aufbegehren wird.

Als ganz prominenter Prognost hat sich nun Altkanzler Helmut Schmidt letzte Woche beim Wirtschaftsforum der Wochenzeitung „Die Zeit“ in Hamburg geäußert. Er sagt: „Wir stehen vielleicht vor einer Revolution in Europa“ und er ist in den wichtigen Kreisen der Macht eingebunden, von daher dürfte er es wissen.

Ich habe auch Informationen darüber, dass hohe Politiker in Deutschland, die auch nach der nächsten Bundestagswahl wohl eine Position in der Regierung bekleiden dürften, davon ausgehen, dass es acht schwierige und dürre Jahre geben wird.
Es wird also interessanterweise gleich über zwei Legislaturperioden gedacht oder man geht davon aus, dass es nach der nächsten Wahl aufgrund der Situation keine übernächste reguläre Wahl geben könnte.

Dann gibt es eine Reihe von guten Quellen, die eine totale Veränderung bei der Währung vorhersehen. Das gilt sowohl für den Euro als auch für den US-Dollar und damit wahrscheinlich für fast alle Währungen der Welt. Die Situation könnte so ähnlich sein, wie vor der Währungsreform nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Nominell gibt es vielleicht noch eine Währung, sie wird aber nicht mehr benutzt. Es kann nur noch getauscht werden, ein Kaufen ist aber nicht mehr möglich. Damals hielten die Geschäfte einfach Waren zurück, es könnte diesmal aber auch eine staatliche Notmaßnahme sein. Die Dauer dieser Situation ist unklar, die Jahreszeit könnte den Quellen nach Frühjahr sein.

Das muss nicht zwingend bereits im Frühjahr 2013 passieren, im schlechtesten Fall könnte es aber so sein. Sie sollten deshalb möglichst vorher Ihre Vorsorgemaßnahmen bestmöglich abgeschlossen haben. Schon Q1 2013 könnte turbulent werden.


Natürlich schwebt über uns auch weiterhin das Damoklesschwert eines Konflikts im Nahen Osten. Hoch akut Syrien aber auch der Iran
bleiben im Fokus und ein Krieg dort könnte den Turbo bei den o.g. Entwicklungen einschalten. Die aktuellen Entwicklungen in Syrien und Gaza lassen leider erwarten, dass hier in 2013 das Pulverfass explodieren wird. Die Lunten daran wurden und werden aber sehr gezielt auch gelegt.

Was wir auf jeden Fall sehen dürften, sind Handels- und Währungskriege auch zwischen befreundeten Staaten, wenn die Wirtschaft im eigenen Land abschmiert. Zum Teil sind wir meiner Meinung nach da auch schon mittendrin, wenn man sich z.B. die Aktionen zwischen den USA und China anschaut. Leider reagieren die Regierungen immer wieder gleich, so wie auch in früheren Krisen die Regierungen sich verhalten haben. Das Ergebnis, nämlich dadurch die eigene Wirtschaft endgültig über die Klippe springen zu lassen, ist leider dann auch identisch. Ein interessanter Aspekt ist auch die plötzlich in den Medien ausgebreitete Frage nach ausländischen Goldreserven in den USA.
Während man früher fast des Hochverrats angeklagt wurde, wenn man die Frage nach den deutschen Goldreserven im Ausland gestellt hatte, wird dieses nun breit diskutiert. Ausgerechnet der Bundesrechnungshof hat die Forderung aufgestellt - übrigens natürlich völlig zu Recht - hier doch einmal genauer nachzuschauen. Eigentlich pfeifen es schon länger die Spatzen von den Dächern, dass dieses Gold nicht mehr vorhanden ist, denn wir haben die vielfache Menge an Papiergold im Markt, als es reales Gold gibt.

Das Spannende an der Sache ist aber nicht diese Tatsache, sondern dass es nun an die Öffentlichkeit gekommen ist. Erste Länder beginnen jetzt ja auch, ihr insbesondere in den USA gelagertes Gold nach Hause zu holen. Da in der Politik nichts zufällig geschieht (Zitat Franklin D. Roosevelt), müssen wir davon ausgehen, dass die Fragestellung nun ganz gezielt ausgespielt wurde. Eventuell war das ein Warnschuss von einer bestimmten Seite gegen die USA, es zeigt aber deutlich, dass die Bandagen nun härter werden, mit denen ausgeteilt wird. Wir werden in der nächsten Zeit sehen, was sich daraus entwickeln wird.

Von daher stehen die Zeichen erneut auf Sturm in 2013!




Der Blick in andere Länder zeigt grundsätzlich weiterhin die Entwicklung, die ich bereits in dem Artikel zu 2012 beschrieben habe.

  • Staatsschuldenkrise – der Staat bekommt zu akzeptablen Konditionen kein Geld mehr auf dem Markt.
  • Daraus folgen „Sparmaßnahmen“ und die immer stärkere Besteuerung der Bevölkerung sowie der 
  • Abbau öffentlicher Leistungen. Staatliche Dienste und Erhaltung der öffentlichen Infrastruktur (Polizei, Straßenbau, etc.) werden immer mehr heruntergefahren.
  • Die Bevölkerung begehrt dagegen auf; die Demokratie wird mehr oder weniger offensichtlich abgeschafft. In manchen Ländern wird es Militärdiktaturen geben, in anderen „Einheitsregierungen“. Wahlen werden nicht viel ändern, die Politik wird chaotisch. Parallel dazu werden aber immer mehr staatliche Zwangsmaßnahmen zur Einschränkung der persönlichen Freiheit durchgeführt werden.
  • Die Wirtschaft wird immer mehr schrumpfen, Firmenpleiten und Massenentlassungen sind an der Tagesordnung. Beschleunigt wird dieses durch die „Sparmaßnahmen“. Auch vermeintlich sichere Einkommensquellen wie Renten, Beamtengehälter etc. werden gekürzt, sodass deren Bezieher auch plötzlich einer völlig neuen Situation gegenüberstehen.
  • Staatsbankrott – die oben genannten Entwicklungen erreichen (teilweise sehr plötzlich) ihren Höhepunkt; es geht nicht mehr allzuviel in dem Land. Kurz vorher oder auch danach könnte die dann amtierende Regierung versucht sein, durch einen äußeren Konflikt mit anderen Staaten die eigene Bevölkerung zu „beschäftigen“. Man wird Sündenböcke in anderen Ländern aufbauen.
  • Massive Unruhen – Das Volk steht auf, wird teilweise aber auch gegeneinander oder gegen „Sündenböcke“ vorgehen. Die Phase des Chaos...
  • Es beginnt wieder sich eine gewisse politische Stabilität einzustellen. Die Wirtschaft stabilisiert sich auf einem zunächst sehr niedrigen Niveau. Das eine oder andere Land ist in mehrere Gebiete zerfallen, die nun eigenständig verwaltet werden.

In Süd- und Osteuropa sind wir in vielen Ländern diese Liste ein Stück weiter herunter gekommen, spannend wird auch im Hinblick auf 2013, dass nun Frankreich anscheinend ernsthafte Probleme bekommt. Frankreich ist neben Deutschland aber eigentlich die zweite große Stütze Europas. Von daher wird man sehen, wie lange sich diese Eurorettungstragödie noch verlängern lassen wird?
Die Versuche, den europäischen Einheitsstaat in Form einer EUdssr zu etablieren, werden in 2013 aber sehr stark zu spüren sein. Hier werden die Eliten richtig Gas geben.

Zuletzt noch ein Blick auf die USA, in der wir nach der vollendeten Wahl nun auch neue Entwicklungen erwarten dürfen. Ich gehe fest davon aus, dass innerhalb der nächsten drei Jahre dort alle Maßnahmen, welche über die letzten Jahre vorbereitet wurden, angewendet werden. Das bedeutet dann Kriegsrecht, Abschaffung des letzten Rests von Demokratie und Rechtsstaat, Internierung größerer Bevölkerungsanteile in FEMA-Lager, etc.. Die Lager sind gebaut, es gibt detaillierteste Anweisungen zum Betrieb dieser inklusive dem Aufbau von PsyOps-Teams zur Umerziehung.
Entsprechende Dokumente der US-Army wurden geleaked. Alle notwendigen Gesetze und Executive Orders sind unterzeichnet und abgesegnet. Nur noch ein „Notstand“ muss jetzt eintreten, dann ist es soweit.
Es sieht in 2013 bereits ziemlich düster für die USA aus, allerdings müssen diese Vorgänge noch nicht zwingend gleich in 2013 passieren. Es wird ziemlich sicher in Zusammenhang mit einem großen Ereignis voraussichtlich innerhalb der USA stattfinden.

Wie wir bereits mehrfach gesehen haben, bereitet man ja auch in der EU immer mehr restriktive Maßnahmen vor. Erwartet uns also etwas ähnliches also auch hier?

Es gibt in Deutschland (aber wohl auch in Europa) bisher keine existierenden Lager und es gibt auch keine Trends, dass diese irgendwann großflächig existieren würden. Es wird also in Deutschland nicht noch einmal eine vergleichbare Situation wie im Dritten Reich geben. Auch Organisationen wie die FEMA sind hier nicht existent. Es gibt zwar durchaus Notstandsverordnungen, die durch besondere Ereignisse in Kraft gesetzt werden können, aber es gibt nicht die fertige Organisation dahinter, dieses großflächig durchzusetzen. Man wird wohl versuchen, auf EU-Ebene diese Dinge aufzubauen, aber nach allem was ich bisher gelesen oder gehört habe, wird es nicht flächendeckend implementiert werden können. Insbesondere auf dem Land wird man sich dem entziehen können.
Im Rahmen meiner Trendforschung sehe ich folgende weitere Trends für 2013:

Immer mehr verborgene Tatsachen kommen an die Öffentlichkeit 
Der Fall Mollath ist ein Beispiel dafür, das Thema der deutschen Goldreserven im Ausland ein anderes. Ich bin mir sehr sicher, dass wir im Laufe des nächsten Jahres noch viele weitere und teilweise unglaubliche Enthüllungen sehen werden. Das hängt auch unmittelbar mit dem nächsten Trend zusammen.

Konflikte kommen nach oben und eskalieren
Das geschieht innerhalb der EU, im nahen Osten, innerhalb der Staaten, bei Unternehmen, aber auch im zwischenmenschlichen Bereich. Es geht für immer mehr Menschen und Organisationen „ums Ganze“. Deshalb wird immer mehr jegliche Zurückhaltung aufgegeben. Ein Mittel, sich zu wehren oder Gegnern zu schaden, ist bisher verborgene Informationen über den Gegner zu lancieren. Aus diesem Grund korrespondieren der vorige und dieser Trend miteinander.

PC und Vertuschung von Straftaten ausländischer Mitbürger fällt immer mehr
Auch hier wird bei immer mehr Menschen und Organisationen mittlerweile eine Schmerzgrenze überschritten. Insbesondere bei der Polizei dürfte sich nun immer größerer Widerstand formieren, denn die Polizisten sind häufig am nächsten dran.

Überwachung und Staatsmacht nimmt zu
Es werden immer mehr Überwachungstechnologien eingeführt und ausgebaut. Überwachungsdrohnen, Funkchips, Reisebeschränkungen werden bereits heute eingeführt oder zumindest diskutiert. Die Verpflichtung, RFID-Funkchips zu tragen, verbreitet sich beispielsweise in amerikanischen Schulen immer mehr. Produkte von Firmen, die entsprechende Technologien für Mensch und Tier herstellen, werden aber zunächst aus der Öffentlichkeit genommen, wie ich bei den Recherchen zur Zeitprognosen-Trendanaylse herausgefunden habe.
Der Staat wird immer restriktiver werden müssen, wenn er den Status Quo noch ein wenig aufrecht erhalten möchte. Wenn immer mehr Menschen nichts mehr zu verlieren haben, lassen sie sich auch immer weniger mit schönen Worten besänftigen.

Besteuerung und Abgaben werden immer mehr diskutiert und eingeführt
Zwangsanleihe, Vermögenssteuer und mehr war schon in 2012 ein Thema. Das wird in 2013 deutlich mehr und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das eine oder andere auch schon eingeführt werden. In Deutschland schützt uns vor der Einführung eventuell zunächst noch die im September 2013 stattfindende Bundestagswahl, aber danach...

Von daher kann man mit der richtigen Vorbereitung zunächst noch relativ gelassen nach 2013 schauen. Langweilig wird 2013 aber mit Sicherheit nicht werden. Um zum Eingangsbild zurückzukommen, der Euro und Europa wird immer mehr in Brand geraten, in manchen Ländern sogar sehr wörtlich. Ob das Gebäude Euro in 2013 schon komplett zusammenfällt, ist schwer zu sagen, die Risse werden jedenfalls immer größer und bedrohlicher. Ein Jahr ist eine lange Zeit, sodass auf jeden Fall zu erwarten ist, dass Ende 2013 der Euro und die EU nicht mehr genauso aussehen, wie heute. Bis diese Gebilde komplett verschwunden sind, könnte es aber auch noch deutlich länger dauern.



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 Trends der Zukunft
2013 - 2015
Jahre der Veränderung

Ein Teil der dort beschriebenen Hintergrundinformationen sind exklusiv nur dort zu finden und auch nicht allgemein im Internet verfügbar, da sie von mir erarbeitet wurden. Sie erhalten das eBook als DRM-freie pdf-Datei. 


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Bilder : Creative Commons by Peter Denk; Fotolia.com (Hubschrauber)

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